Kategorie: Strategie

Crispy Content® Team: Fünf Blogs, die schon 2014 den Dreh raus hatten. U.a. Werner Deck mit seinem malerdeck-Blog

Autor: Werner Deck am 2. September 2020

Die Redaktion von Crispy Content® Team in einem Artikel über erfolgreiches Blogging am 31.08.2020: Fünf Blogs, die schon 2014 den Dreh raus hatten. U.a. Werner Deck mit dem seinerzeitigen malerdeck-Blog.

Artikel über erfolgreiches Bloggen

Crispy Content® Agentur Berlin: Fünf Blogs, die schon 2014 den Dreh raus hatten. Werner Deck mit dem damaligen malerdeck-Blog, zwischen Perez Hilton und „Der Postillion“

Mit dem meinem damaligen malerdeck-Blog, werde ich zwischen Perez Hilton und “Der Postillion” platziert. Nicht schlecht, finde ich. 😉

Erfolgreich bloggen, Beispiel WernerDeck

Man muss nicht unbedingt Medienprofi sein, um erfolgreich zu bloggen. So das Crispy Content® Team

Das ist für mich Überraschung und Bestätigung zugleich, dass das doch einigermaßen richtig war, was ich seinerzeit gemacht habe. 🙂

Zum kompletten Artikel geht es mit diesem Link.

Crispy Content® Agentur Berlin

Beim #Morgenlauf ist es wie im richtigen Leben: Mit Mut eingefahrene Wege verlassen und neue Eindrücke gewinnen

Autor: Werner Deck am 7. August 2020

Beim #Morgenlauf ist es wie im richtigen Leben: Verlässt man eingefahrene Wege und hat den Mut für Neues, erlebt man tolle neue Eindrücke.

So auch heute Morgen wieder. Meine Morgenlaufstrecke variere ich häufig, siehe z.B. Karte “Gestern” und “Heute”. Beim Lauf um den Baggersee, bin ich an einer Stelle schon immer an einem sehr schmalen Eingang zu einem kleinen Trampelpfad vorbeigelaufen.

Vergleich Laufstrecke

Den “normalen” breiten Weg habe ich, innerhalb der roten Markierung, violett dargestellt. Gelb/rot markiert, der heutige Trampelpfad

Heute nahm ich das Risiko auf mich und bin in den schmalen Trampelpfad abgebogen. Es erwartete mich ein urtümlicher “Urwald”. So lief ich an einem Teil des Sees entlang, den ich so noch nie gesehen hatte. Fast kam ich mir vor wie im grünen Dschungel, da ich mich durch die Büsche schlagen musste.

Bildkollage Laufstrecke

Mut zum Risiko, belohnt mit neuen Eindrücken

Auch musste ich sehr aufpassen, nicht über die groben Wurzel und umgestürzte Bäume zu stolpern. Ein “normales” Laufen war auf dieser Strecke nicht möglich, ich wurde aber durch die urtümliche Natur und die wunderbaren Eindrücke dafür entschädigt.

Eingefahrene wege verlassen

Eingefahrene Wege verlassen

Mut zum Risiko, neue Wege gehen

Neue Wege, neue Erkenntnisse und Erlebnisse

Was lernen wir/ich daraus? Öfter mehr Mut zum Risiko, eingefahrene Wege verlassen, etwas Neues erleben. Das bereichert sehr, im Beruf und auch privat.

Auewiese in den Rheinauen

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Von mir unterstütztes Projekt „Spendenradeln“ unter den Preisträgern und im Kalender beim „Projekt Nachhaltigkeit“

Autor: Werner Deck am 15. Dezember 2018

Im Frühjahr diesen Jahres, bat ich hier um Abstimmung, für das von mir unterstützte Start UP der Studentin Carolin Holat. Hat vielleicht doch etwas genutzt. 😉

Tatsächlich kam das Nachhaltigkeitsprojekt unter die Preisträger. 🙂 Dazu meinen herzlichen Glückwunsch. 🙂

Kalenderdeckblatt

In diesem Kalender für 2019, werden die Preisträger vorgestellt

Kalenderblatt

Auch 2019 gibt es wieder einen Wettbewerb für das „Projekt Nachhaltigkeit“: https://www.projektnachhaltigkeit.renn-netzwerk.de/

Kalenderblatt

Unter den Preisträgern: „Karlsruher Spendenradeln“ 🙂
www.karlsruher-spendenradeln.de/

Angebotswunsch eines Vielanfragers/einer Vielanfragerin. Viel Aufwand notwendig, i.d.R. kommt nichts dabei heraus

Autor: Werner Deck am 25. September 2018

Vorauschicken muss ich, dass wir uns im fraglichen Portal „11880.com“  zu keinem Zeitpunkt eingetragen haben. Schließlich führen wir als Franchise-Zentrale keine Malerarbeiten aus.

Davon abgesehen, verursachen derartige Vielanfrager nur einen gewaltigen Aufwand, ohne dass in der Regel etwas dabei herauskommt. Das hier ist ein typisches Beispiel dafür.

Angebotsanfrage

Angebotsanfrage über das Portal „11880.com“

Der Ausführungsort liegt ca. 25 km von hier. Mit den Angaben

Ich habe 1 Zimmer zu tapezieren und danach zu streichen. Es ist nach oben offen. Die alte Tapete habe ich soweit es ging runter. Vielen Dank für Ihr Angebot. Mit freundlichen Grüßen G.

kann man außerdem nichts anfangen. Warum?

  • Zimmergröße? Länge, Breite, Höhe?
  • Was heißt „nach oben offen“?
  • „Alte Tapete, soweit es ging, runter.“ Wie weit ging es denn?
  • Wie stark wurde beim Tapetenentfernen der Untergrund beschädigt?
  • Wie viel muss gespachtelt werden?
  • Welche Tapete soll tapeziert, was soll gestrichen werden?
  • Etc.

Fragen über Fragen. Zeitaufwand, um überhaupt ein Angebot machen zu können, ca. drei Stunden (einschl. An- und Abfahrt). Darauf kann jeder Malerbetrieb gerne verzichten.

Das wäre etwa so, als würde ich beim Autohaus anrufen und fragen: „Mein Auto fährt nicht mehr, was kostet die Reparatur?

Kurze Antwort an die Anfragerin:

Email

Antwort auf die Angebotsanfrage

Was Opti-Maler-Partner ausmacht? Ein aus Altersgründen ausgeschiedener Opti-Maler-Partner, bringt es auf den Punkt

Autor: Werner Deck am 17. August 2018

Günther Grauel war mit seinem Betrieb „Maler Grauel“ stolze 22 Jahre Opti-Maler-Partner, bevor er seinen Betrieb aus Altersgründen an einen Nachfolger übergab.

In seinem Schreiben vom 5. August 2018, bedankte sich Günther Grauel für diese 22-jährige Partnerschaft. Dabei brachte er es sehr genau auf den Punkt, was eine Franchise-Partnerschaft bei und mit Opti-Maler-Partner (u.a.) bedeutet und ausmacht.

„Hiermit möchte ich Ihnen nochmals meinen Dank für die 22 Jahre Partnerschaft sagen. Es war immer wieder ein Erlebnis, Ihre Ideen umzusetzen und zu sehen, wie die Kunden darauf positiv reagierten. Renovierung wurde dadurch immer zu einem Erlebnis.“

Dankesschreiben

Es war immer wieder ein Erlebnis, Ihre Ideen umzusetzen und zu sehen, wie die Kunden darauf positiv reagierten. Renovierung wurde dadurch immer zu einem Erlebnis

Darum geht es bei Opti-Maler-Partner: Um außerordentlich positiv auffallende Verhaltensweisen gegenüber den Kunden. Die Kunden mit ausgefallenen Ideen dauerhaft und nachhaltig zu begeistern.

Bei Opti-Maler-Partner geht es nicht um Material und Firlefranztechniken. Das bekommt der Kunde überall, sogar mit Anleitung im Baumarkt.

Es geht um das, was die Kunden im menschlichen, im zwischenmenschlichen, Kontakt überzeugt und dauerhaft begeistert. Renovierung wird bei und durch Opti-Maler-Partner zu einem Erlebnis.

Dafür bietet Opti-Maler-Partner einen Riesenstrauß an zündenden und jahrzehntelang praxierprobten Strategien. Bei Anwendung: Erfolg!

Lieber Günther Grauel, auch ich bedanke mich von Herzen für die vieljährige wunderbare Partnerschaft mit Ihnen. Für Ihren neuen Lebensabschnitt, wünsche ich Ihnen nur das Allerbeste. 🙂

Kennen Sie „Rätselwerbung“? Nein? Hier können Sie eine solche „Rätselwerbung“ bewundern

Autor: Werner Deck am 10. August 2018
Einkaufswagen Supermarkt

Einkaufwagen

Heute war ich kurz einkaufen im Supermarkt. Dazu nahm ich mir am Eingang einen Einkaufswagen.

Sofort sprang mir die Werbung (?), „Rätselwerbung“, in´s Auge: Keine Kontaktdaten.

Warum „Rätselwerbung“? Weil es mir in vielfacher Hinsicht ein Rätsel ist, warum

  • der Werbetriebende nicht verrät, wo ich ihn finde und wie ich Kontakt zu ihm aufnehmen kann,
  • niemand, z.b. die Firma, die ihm diese „Werbung“ verkauft, den Werbetreibenden auf dieses Manko aufmerksam macht,
  • der Werbetreibende mir dieses Rätselraten, wo finde ich seine Firma, wie erreiche ich sie, zumutet.
Werbung auf Einkaufswagen

„Rätselwerbung“ auf  Einkaufswagen

In meinen Augen ist diese Werbung rausgeschmissenens Geld. Schade drum!

Prädikat: Empfehlenswert. Internationale 5*-Küche, ein Lese-Schmankerl :-) WIE HÄTTEN SIE´S DENN GERN?

Autor: Werner Deck am 30. Juli 2018

Das (Rezept-) Buch von Astrid Braun-Höller und Katharina Pohl ist die ungewöhnliche Idee, die notwendigen Zutaten (Hinweise) für ein erfülltes Berufsleben in einer Mischung aus Küchengeräten, Rezepten und originellen Illustrationen zu präsentieren. Eingängige „Rezepte“, die schmunzelnd zum „Nachkochen“ anregen.

Fachbuch

Astrid Braun Höller • Katharina Pohl: WIE HÄTTEN SIE´S DENN GERN?

Eine sehr geschmackvolle Präsentation, die bei „Rezeptanwendung“, letztlich zu einem geschmackvollen und erfüllten Berufsleben führt.

Typisches Beispiel planerischer Desorganistion. Heute Ausschreibung erhalten, Objektstart soll ca. 3. August sein

Autor: Werner Deck am 17. Juli 2018

Das ist wieder einmal ein typisches Beispiel planerischer Desorganisation eines Architekten/Bauleiters: Die Ausschreibung einer Neubaufassade mit einem Wärmedämmverbundsystem an einem 4-geschossigen Büroneubau.

Auftragssumme in einer Größenordnung von ca. € 150.000,00 bis ca. € 200.000,00. Heute erfolgte die Angebotsaufforderung per Email.

Email

Angebotsaufforderung per Email

Die Angebotsabgabe soll spätestens am 27.07. sein und der vorgesehene Beginn der Arbeiten ist der 3. August. Die downzuloadenden Unterlagen umfassen eine gezipte Datei mit 19,7 MB und insgesamt ca. 150 (!!) Seiten. Mit einem weiteren Email wurde die Ausschreibung der Malerarbeiten für innen verschickt, ähnliche Größenordnung.

Angebotsdateien

Dateien der Ausschreibung herunterladen

Glaubt eigentlich irgendein Bauverantwortlicher, dass ein Handwerksunternehmen, zumal in der heutigen Zeit, so kurzfristig noch derart umfangreiche Kapazitäten frei hat? Unabhängig der heutigen Zeit, erlebe ich diese Desorganisation seit Jahrzehnten.

Die Arbeiten könnten bereits Monate vorher ausgeschrieben sein, um einen reibungslosen Bauablauf zu gewährleisten. Der Handwerker hätte ausreichend Zeit zur Baustellenbesichtigung und zur Kalkulation und könnte sich planerisch auf den Auftrag einstellen.

Die Erfahrung zeigt in solchen Fällen der kurzfristigen Ausschreibung, dass auch später im planerischen Ablauf nichts funktioniert. Der Handwerker kann nicht so rationell und reibungslos arbeiten, wie es von der Kalkulation her notwendig wäre. Auf der Baustelle geht es drunter und drüber.

Alles in allem, eine wenig erquickliche Angelegenheit, von der man am besten die Finger lässt, weil es nur Geld kostet und jede Menge Ärger bedeutet.

Bitte um Unterstützung des sozialen Start Up der Studentin Carolin Holat: Spendenradeln 2018. „Meinfahrradspendet“

Autor: Werner Deck am 1. März 2018

Das von mir unterstützte Start UP der Studentin Carolin Holat, beteiligt sich am landesweiten Ideenwettbewerb der L-Bank – Staatsbank für Baden-Württemberg:

„Start-up BW Elevator Pitch. Der landesweite Pitch-Wettbewerb für Start-ups, Gründerinnen und Gründer“.

Logo Bewerbung

„Start-up BW Elevator Pitch. Der landesweite Pitch-Wettbewerb für Start-ups, Gründerinnen und Gründer“

Bei diesem Wettbewerb, dürfen die 10 Unternehmen mit den meisten Stimmen pro Standort, jeweils zum Regional Cup antreten.

Das von mir unterstützte Start Up „Meinfahrradspendet“ generiert Spenden für soziale Einrichtungen über Werbung an Fahrrädern im Rahmen städtischer Spendenradel-Aktionen. Eine sehr pfiffige und unterstützenswerte Idee, wie ich finde.

Es wäre deshalb sehr freundlich, wenn auch Sie das Start Up mit Ihrer Stimme unterstützen würden. Dazu müssen Sie nur auf den Link klicken (oder auf die Grafik oben), auf der Abstimmungsseite der L-Bank Ihre Emailadresse eintragen und diese anschließend bestätigen. Vielen Dank. 🙂

Mann und Frau lachend

Beim Beratungsgespräch mit der Studentin Carolin Holat, Start Up „Spendenradeln“

Update: Das Projekt kam unter die Preisträger!

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Umfangreiche Handwerksarbeiten vom „Hausmeister-Service“, ohne Kenntnisse und ohne fundierte Ausbildung

Autor: Werner Deck am 28. Februar 2018

Der Kunde glaubt, einen ausgebildeten und qualifizierten Handwerker beauftragt zu haben. Aber oft weit gefehlt. Viele Handwerksleistungen werden ohne Kenntnisse und ohne jede Ausbildung ausgeführt.

Warum? Weil die „Berufe“ zum zulassungsfreien Handwerk und/oder zum handwerksähnlichem Gewerbe zählen. Dazu genügt ein Gewerbeschein, mehr nicht. Je nach Kommune, kostet der Gewerbeschein zwischen € 20,00 und € 65,00 und ab geht die unqualifizierte „Handwerkspost“!

Weder ist dazu eine Ausbildung, noch irgendeine handwerkliche Qualifikation erforderlich. Sie glauben das nicht? Dann lesen Sie bitte weiter!

Anlass für diesen Artikel war wieder einmal ein Fahrzeug eines Hausmeister-Service (siehe unten), hinter dem ich heute herfuhr. Für mich sind das die Universalgenies vom Hausmeisterservice!

Handwerkerauto

Die Alleskönner vom Hausmeisterservice

Wie man der Fahrzeugbeschriftung entnehmen kann, werden folgende Arbeiten ausgeführt:

  • Renovierungs- und Bauarbeiten
  • Fliesenverlegung
  • Laminatverlegung
  • Malerarbeiten
  • Trockenbau
  • Hausmeisterservice

Was auf den ersten Blick aussieht, wie ein seriöses handwerkliches Universalgenie, ist in Wirklichkeit ein vollkommen unqualifiziertes Unternehmen.

Hinz und Kunz kann sich, ohne jedwede Qualifikation und ohne Eignungsprüfung, einen Gewerbeschein holen, ein Gewerbe anmelden, bei dem keinerlei Ausbildung notwendig ist.

Dann schreibt man sich die oben genannten Tätigkeiten auf das Auto und auf den den Briefbogen. Schon ist man in den genannten Gewerken Handwerksexperte, Universalgenie und Tausendsassa!

Das obige Beispiel zeigt es wieder einmal überdeutlich. Wie unten zu sehen, ist der Betrieb bei der IHK, u.a. als „Trockenbau“ angemeldet.

IHK-Eintrag

Bei IHK als „Trockenbau“ angemeldet. Dazu ist nicht einmal ein Eintrag in der Handwerksrolle notwendig

Hier können Sie einmal die formalen Rahmenbedingungen für die Anmeldung zum „Trockenbau“ lesen:

Handwerksordnung

Formale Rahmenbedingungen für Handwerksbetriebe im Trockenbau

  • Keine Eintragung in die Handwerksrolle der Handwerkskammer nötig
  • Kein Meistertitel erforderlich

Werden jedoch andere handwerkliche Leistungen angeboten, die ein Vollhandwerk berühren, greift die Meisterpflicht! Beim oben gezeigten Beispiel, werden auch Bauarbeiten und Malerarbeiten angeboten. Dazu wäre jedoch eine Meisterprüfung erforderlich!

Unter dem Deckmantel „Hausmeisterservice“, werden regelmäßig umfangreiche andere Handwerksleistungen angeboten und ausgeführt.

In Deutschland darf jede/r, ohne Kenntnisse und Ausbildung, handwerksähnliche Berufe ausüben. Schlechtleistungen, Pfusch und Mängeln, sind damit Tür und Tor geöffnet. Ein, in meinen Augen, unhaltbarer Zustand über den ich mich schon viele Jahre ärgere.

Ein Mann ärgert sich

Über die Universalgenies vom Hausmeisterservice, ärgere ich mich schon viele Jahre

Das Ganze hat seinen Ursprung in der Novelle zur Handwerksordnung vom 1. 1. 2004. Neu strukturiert wurden damals die Anlagen A und B zur Handwerksordnung. Es verblieben nur noch 41 von ehemals 94 Handwerken in der Anlage A. Für alle diese 94 Handwerke, war bis dato eine Meisterprüfung erforderlich.

Seit der Novellierung, bedarf es nur noch in diesen 41 Handwerken eines Meisterbriefes als Voraussetzung für eine Selbstständigkeit im Handwerk. Die restlichen 53 Handwerke wurden – als neu bezeichnete zulassungsfreie Handwerke – in der Anlage B Abschnitt 1 aufgenommen.

Die Politik versprach sich von dieser, meiner Meinung nach schon damals unsinnigen, Novellierung, die zusätzliche Schaffung von Arbeitsplätzen. Ein Schuss, der m.E. nach hinten losging

Das wäre ja in etwa so, als würde man z.B. den Ärztemangel dadurch beheben, dass man Studium und Aprobation abschafft, damit Jedermann/Jedefrau sich ohne Ausbildung als Arzt niederlassen kann! 🙁

Außer dem qualitativen, gibt es aber noch einen wirtschaftlichen Aspekt. Die Hausmeisterfirmen machen mit Dumpingpreisen dem Handwerk das Leben schwer. Warum?

Das Handwerk unterliegt Tarifverträgen, die Stunde seriöse Handwerksleistung von einem qualifizierten und gut ausgebildeten Fachmann, kostet ca. € 45,00/€ 55,00. „Hausmeisterservice“ unterliegt keinem Tarifvertrag, beschäftigt ungelernte Kräfte, häufig nur zum Mindestlohn. Dort wird dann mit Stundenpreisen von ca. € 25,00/€ 35,00 operiert.

Dazu kommt, dass sehr häufig nur billigstes Material minderer Qualität eingesetzt wird.

Ein weiterer Aspekt ist auch die immer geringere Zahl von Lehrlingen. Für deren Ausbildung ist nämlich zwingend eine Meisterprüfung erforderlich.

Hausmeisterfirmen, die andere Handwerksleistungen bewerben, verstoßen grundsätzlich gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) und das Schwarzarbeitsgesetz (SchwArbG). Es muss doch endlich Aufgabe von Kammern, Gewerbeaufsicht etc. sein, solche Auswüchse einzudämmen, zu verhindern und entsprechend empfindliche Strafen auszusprechen.

Schon im letzten Jahr, hatte ich mir zu diesem Thema ordentlich Luft gemacht: „Immer wieder gerne genommen, die Universalgenies vom Hausmeisterservice! Unqualifiziert und ohne Ausbildung

Schließlich empfehle ich zu diesem Thema noch zwei aufschlussreiche Artikel.