Kategorie: Strategie

Oft zu sehen: Fahrzeugbeschriftungen, bei denen das Allerwichtigste fehlt, der Firmennamen

Autor: Werner Deck am 22. November 2017

Wenn ich die Beschriftungen mancher Handwerkerfahrzeuge sehe, zweifle ich oftmals am gesunden Menschenverstand. Ebenfalls bezweifle ich dabei die Fachkompetenz der die Beschriftungen ausführenden Firmen.

Denn ganz oft fehlt auf den Fahrzeugen das Allerwichtigste, der Firmennamen, des Unternehmens. Wie kann das sein? Dafür vier Beispiele.

Kein Firmennamen

Qualität hat ihren Preis? Die Qualität welcher Arbeiten von welchem Handwerksunternehmen? Rätselhaft! Ganz vorne kann man noch klein „Servicemobil“ lesen. Welche Firma ist hier für welchen Service unterwegs?

Kein Firmenname

Baublechnereien, Sanitär-,Gas- und Heizungsfirmen gibt es zahllose. Welche Firma ist hier unterwegs? Kein Firmennamen zu sehen

Kein Firmennamen

Welches Team, mit welchem Beruf, in welchem Unternehmen, sucht hier Verstärkung und wo soll ich mich bewerben?

Kein Firmennamen

Wer oder was ist hier unterwegs? Ein Formen- und Farbenrätsel

Dieses Fahrzeug stellt für mich einen Sonderfall dar. Als ich das Fahrzeug die ersten Male sah, dachte ich, ein Graffitikünstler ist damit unterwegs. Erst bei mehrfachem Hinsehen, entdeckte ich Gewerk und Firmennamen.

Wenn der Unternehmer Kunstmäzän ist und damit einen Graffitikünstler unterstützt, ist das voll ok. Falls es sich aber um eine „normale“ Fahrzeugbeschriftung handelt, fällt mir dazu nichts mehr ein.

In diesem Formen- und Farbenwirrwar, auf dem vorbeifahrenden Fahrzeug, Gewerk und Firmennamen zu erkennen, ist vollkommen unmöglich. Selbst am stehenden Fahrzeug, geht Gewerk und Namen zwischen den Graffitis unter.

Ich finde es einfach schade, welche Chancen Handwerker versäumen, um auf sich und ihre Leistungen aufmerksam zu machen.

Kompetent und erfahren in Sachen „Schimmelbekämpfung“: Experte Christian Sander, Opti-Maler-Partner seit 1994

Autor: Werner Deck am 3. November 2017
Sachverständiger Schimmelpilzsanierung

Christian Sander, Sachverständiger für Schimmelpilzsanierung

Christian Sander ist geprüfter Sachverständiger und Gutachter für mikrobiellen Befall. Seit vielen Jahren setzt er sich intensiv mit der Problematik des Schimmelbefalls und seiner Sanierung auseinander.

Auf dem Gebiet der Schimmelpilzsanierung tummeln sich zwischenzeitlich viele Malerbetriebe. Aber nur wenige Betriebe haben sich, wie Christian Sander aus Osterode im Harz, so intensiv und seriös damit auseinandergesetzt.

In einem ausführlichen Artikel, erschienen in : ”Mappe – Die Malerzeitschrift, Callwey Verlag. Ausgabe November 2017“, wird die notwendige und erfolgreiche Vorgehensweise bei der Schimmelpilzsanierung durch Christian Sander beschrieben.

Mit einem Klick auf die Grafik unten, können Sie sich den ausführlichen Artikel als PDF herunterladen.

Sachverständiger Christian Sander

Schimmelpizsanierung: Mit Gespür für den Tatort

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Immer wieder gerne genommen, die Universalgenies vom Hausmeisterservice! Unqualifiziert und ohne Ausbildung

Autor: Werner Deck am 30. Oktober 2017

In den letzten Jahren aus dem Boden geschossen, ein neuer „Berufszweig“: Hausmeisterservice! 🙁

Allenthalben sieht man im Straßenbild die Fahrzeuge sogenannter „Hausmeisterservice“. Das ist kein Beruf, man braucht dazu auch keinerlei Ausbildung. Jede/r kann ein solches Gewerbe problemlos anmelden und ohne jede Qualifikation ausüben.

Ohne Ausbildung

Die Alleskönner vom Hausmeisterservice

Dabei werden aber alle möglichen Arbeiten angeboten. Ebenfalls ohne Qualifikation und ohne Ausbildung. Nach der Handwerksordnung nicht zulässig und für den geneigten Kunden sehr mit Vorsicht zu genießen.

Warum geht das? Weil man sich u.a. einfach als „Gebäudereiniger“ oder „Holz- und Bautenschutzbetrieb“ anmeldet. Ohne Qualifikationsnachweis ist das möglich. Unter diesem „Deckmantel“ werden danach alle möglichen Handwerksarbeiten ausgeführt, sehr gerne und bevorzugt auch Malerarbeiten.

Eigentlich nach der Handwerksordnung verboten. Ich zitiere aus der Handwerksordnung zur „Tätigkeitsbeschreibung des handwerksähnlichen Holz- und Bautenschutzgewerbes (Anlage B Nr. 6 zur HwO):

„Nicht zum Gewerbe „Holz- und Bautenschutz“ zählen Arbeiten, für deren Ausübung auf Kenntnisse und Fertigkeiten aus handwerklichen Ausbildungsberufen zurückgegriffen werden muss wie z. B. dem Maler und Lackierer, Maurer oder sonstigen Vollhandwerken.“

„Heizung“, „Malerarbeiten“ und „Elektrik“, wie auf dem Bildbeispiel oben zu lesen, dürfen nur von Vollhandwerken mit Meisterausbildung ausgeführt werden. Hat ein „Hausmeisterservice“ entsprechende Meister für den jeweiligen Bereich beschäftigt, darf er selbstverständlich diese Arbeiten ausführen.

Was z.B. ein Holz- und Bautenschutzbetrieb nach der Handwerksordnung  ausführen darf, können Sie in dieser PDF-Datei herunterladen und nachlesen: „Tätigkeitsbeschreibung des handwerksähnlichen Holz- und Bautenschutzgewerbes (Anlage B Nr. 6 zur HwO)“.

Hinter „Hausmeisterservice“ verbergen sich Alleskönner und Universalgenies, die, in aller Regel, ohne Ausbildung und Qualifikation, Handwerksarbeiten ausführen, die nur von den sogenannten „Vollgewerken“ (Meisterbetrieben) ausgeführt werden dürfen. Für die Kunden ein Risiko, für die seriösen Handwerksbetriebe zu Recht ein Ärgerniss.

Im Verzeichnis der örtlichen Handwerkskammer suchte ich einmal z.B. nach „Hausmeister“ und „Gebäudereiniger“. Nachstend drei typische Beispiele für unqualifizierte Alleskönner und handwerkliche Universalgenies.

Hausmeisterservice

Unqualifizierte Alleskönner und handwerkliche Universalgenies

Hausmeisterservice

Unqualifizierte Alleskönner und handwerkliche Universalgenies

Hausmeisterservice

Unqualifizierte Alleskönner und handwerkliche Universalgenies

Eines haben diese „Firmen“ fast alle gemeinsam: Sie firmieren unter „Hausmeisterservice“ und führen dabei oft Arbeiten aus, für die sie weder  ausgebildet, noch qualifiziert sind.

 

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Mein 30-jähriges Jubiläum. Das Wirtschaftsmagazin ´impulse´ verleiht den Deutschen Handwerkspreis 1987

Autor: Werner Deck am 9. Oktober 2017

Wie sich die Bilder gleichen 😉 😉

Genau 30 Jahre ist es jetzt her, dass ich im Oktober 1987 den Deutschen Handwerkspreis vom Wirtschaftsmagazin ´impulse´ erhielt. Aus diesem Anlass machte ich einmal ein Vergleichsfoto. Viel verändert hat sich nicht oder? 😉 😉

Werner Deck

Deutscher Handwerkspreis an Werner Deck. 30-jähriges Jubiläum

Auf keinen Fall verändert hat sich die richtige Strategie, dass ein Unternehmen eine Corporate Identity braucht, um am Markt erfolgreich zu sein. Den damaligen gesamten dreiseitigen Artikel aus ´impulse´, können Sie sich mit einem Klick auf das Bild unten herunterladen.

Handwerkspreis

Drei Farben machen die Malerfirma Deck stadtbekannt

Und wenn es Sie interessiert, warum das Logo und die Farben von Opti-Maler-Partner so sind wie sie sind, klicken Sie auf diesen Link. Dann können Sie die spannende und logische Entstehungsgeschichte nachlesen.

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Neue Geschäftspapiere drucken. Online-Druckereien sind unglaublich schnell und preiswert

Autor: Werner Deck am 3. August 2017

In allen Bereichen verändert das Internet die Firmenwelt dramatisch. So sicherlich auch im Bereich der traditionellen Druckereien. Wie existieren die traditionellen Druckereien, im Wettbewerb mit den Onlinedruckereien? Sicherlich eine sehr schwierige Marktlage.

Durch meinen Umzug, brauchte ich neue Visitenkarten und neue Briefbogen. Dazu die Druckvorlagen am Dienstag, 1. August, hochgeladen und bestellt. Per Paket, wurde bereits am Donnerstag, 3. August, geliefert!

Als ich vor Jahren solche Dinge noch traditionell drucken ließ, dauerte es oft drei bis vier Wochen oder noch länger. Durch den Vierfarbdruck, war das immer auch sehr kostenintensiv.

Geschäftspapiere drucken

Briefbogen und Visitenkarten Opti-Maler-Partner

Für 300 Briefbogen und 100 Visitenkarten, bezahlte ich heuer insgesamt € 48,69, inkl. Mehrwertsteuer. Vielleicht oder sicher, gibt es das bei der einen oder anderen Onlinedruckerei noch preiswerter. Seit vielen Jahren bestelle ich meine Drucksachen bei Hot-Flyer.de.

Drucken

Online-Druckere Hot-Flyer.de

Das hat immer einwandfrei geklappt und die Qualität ist jeweils einwandfrei. Und die Lieferung innerhalb zwei Tagen nach Bestellung, finde ich sensationell schnell.

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Sebastian Zahn, vom Blog „energieheld“, befragte mich für seine Rubrik „Experteninterview“

Autor: Werner Deck am 9. Juni 2017

Vor ein paar Wochen fragte mich Sebastian Zahn für dieses Interview an. Gerne kam ich seinem Wunsch nach und letzte Woche fand das Interview statt. Hier das Ergebnis. Ein Klick auf die Grafik, bringt Sie zum kompletten Interview auf „energieheld“.

Social Media

Experteninterview Werner Deck

 

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Wer macht hier Lichtwerbung? Schade, schade, keiner weiß es, keiner kann es erkennen

Autor: Werner Deck am 7. Juni 2017

Heute wieder einmal eine vollkommen sinfreie Fahrzeugwerbung entdeckt. Das Geld für die Fahrzeugbeschriftung ist zum Fenster hinausgeworfen, meine ich. Nur auf den Fahrzeugseiten kann man ganz in klein einen Firmennamen erkennen. Vorne und hinten nur die Tätigkeit, aber leider keinen Firmennamen. 🙁

Fahrzeugbeschriftung

WER, bitteschön, macht Lichtwerbung?

Es stimmt mich traurig und ich finde es immer wieder erstaunlich und sehr schade, welche Chancen Handwerker mit so einem Auftritt vergeben, leider.  🙁  Was sind das nur für Agenturen/Beschriftungsprofis? 🙁

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Das Handwerk schafft sich ab? Gibt es eine Revolution? Nein, bestenfalls ein laues Stürmchen im Wassergläschen

Autor: Werner Deck am 12. Mai 2017

Um es vorweg zu nehmen: Zu diesem Thema habe ich einen gänzlich anderen Lösungsansatz, als ihn Alexander Baumer in seinem Beitrag beschreibt.

Kalkulation

Alexander Baumer: Das Handwerk schafft sich ab! Selbstzerstörung vom Feinsten…

In seinem aufsehenerregenden und vielbeachteten Beitrag “Das Handwerk schafft sich ab! Selbstzerstörung vom Feinsten…”, schrieb sich mein Malermeisterkollege Alexander Baumer seinen aufgestauten Frust von der Seele.

Dabei geht es Alexander Baumer um das alltägliche Preisunterbieten und die unwirtschaftlichen Billigangebote der Malerkollegen, durch das sich das Handwerk, so Baumer, letztlich selbst abschaffe.

Diese Billigmentalität und das gegenseitige Preisunterbieten, möchte Alexander Baumer gerne ändern. Sein Credo:

“Nur zusammen können wir etwas erreichen! Wir sind das Handwerk. Wir sind die Wirtschaftsmacht in Deutschland! Ohne uns geht nichts! Starten wir die Revolution!”

Revolution?

Vollkommen anderer Lösungsansatz

Alexander Baumer erhielt von zahlreichen Kollegen uneingeschränkte Zustimmung und er erreichte mit seinen Thesen eine breite Öffentlichkeit. Die richtige Bestandsaufnahme von Baumer und seine Analyse kann ich voll unterstreichen.

Was ich allerdings sehr stark bezweifle ist, dass sich an der beschriebenen Situation auch nur das Geringste im Handwerk ändern wird. Warum?

Als ich so jung wie Alexander Baumer war (lang, lang ist´s her 😉 ), hatte ich genau die selben Empfindungen, Gedanken und Ideen. Sehr schnell stellte ich allerdings zwei Dinge fest:

  1. Diesen Zustand beklagten schon ganze Generationen von Malermeistern vor mir.
  2. Die “Kollegen”, die es betrifft, sind beratungsresistent, schlecht ausgebildet, uneinsichtig und/oder alles zusammen.

Mein gesamtes Unternehmerleben, höre ich diese immer wieder gleichen Botschaften. Das wiederholt sich offensichtlich von Generation zu Generation. Das Thema ist sicher so alt, wie das Handwerk selbst. Hat sich deshalb irgend etwas im Handwerk in diesem Sinne geändert? Ich sage: Nein!

Maler

Der „Abschaffer“

Was ist eigentlich so schlimm daran, wenn das Handwerk sich selbst abschafft? Es schaffen sich doch nur diejenigen Handwerker/Handwerksbetriebe selbst ab, die, wie das Kaninchen vor der Schlange, bewegungslos erstarren.

D.h., untätig bleiben und dann vom Markt verschwinden. So findet automatisch eine Marktbereinigung statt und die “schlechten” Handwerksbetriebe verschwinden von selbst von der Bildfläche.

Aus welchem Grund sollen eigentlich erfolgreiche Handwerksunternehmer den Rest der Handwerkerschaft besser und erfolgreicher machen?

Das wäre doch so, als würden z.B. ALDI, AMAZON, MEDIA MARKT, H & M, SATURN, TENGELMANN, DM-DROGERIE MARKT, GLOBUS, ROSSMANN, IKEA, C & A, BAUHAUS usw. usw., den Niedergang des Einzelhandels der jeweiligen Branche beklagen und ein Programm zu dessen Rettung auflegen. Auf diese Idee kommt doch nun wirklich niemand!

Verzweiflung

Altgesellenregelung?

Zudem hat das Handwerk selbst, bzw. seine Vertreter und Vertretungen (gemeinsam mit der Politik), ganz entscheidend zu der von Alexander Baumer beschriebenen Situation beigetragen.

So z.B. mit der Altgesellenregelung. Danach darf sich ein Geselle selbstständig machen, wenn er eine Tätigkeit von mindestens sechs Jahren, davon vier in leitender Stellung, nachweisen kann.

Ein Meister geht ein Jahr oder länger in Vollzeit zur Meisterschule. Dabei werden bekanntlich vermittelt und geprüft:

Teil I:

  • Meisterprüfungsprojekt und ein darauf bezogenes Fachgespräch
  • Situationsaufgabe

Teil II:

  • Handlungsfeld 1 Technik und Gestaltung
  • Handlungsfeld 2 Auftragsabwicklung
  • Handlungsfeld 3 Betriebsführung und Betriebsorganisation

Teil III:
Schriftliche Prüfung in den drei Handlungsfeldern

  • Grundlagen des Rechnungswesens und Controllings
  • Grundlagen wirtschaftlichen Handelns im Betrieb
  • Rechtliche und steuerliche Grundlagen

Prüfung im Teil IV:

  • schriftliche Prüfung
  • praktische Lehrlingsunterweisung.
Handwerker

Der „Unternehmer“ mit Altgesellenregelung

Ein sich mit der Altgesellenregelung selbstständig machender Geselle, hat von alledem nicht die geringste Ahnung. Keinen blassen Schimmer von z.B. kaufmännischer Betriebsführung oder Kalkulation.

Da muss man sich nicht wundern, zu was für (Dumping-) Preisen Malerarbeiten angeboten werden.

Nach meinen eigenen Erfahrungen bezweifle ich zudem, dass von den Handwerkskammern die entsprechenden Zulassungsvoraussetzungen richtig geprüft werden, bzw. mit den jeweiligen Genehmigungen sehr großzügig verfahren wird.

Beispiel: Einen meiner Gesellen kündigte ich, wegen Schwarzarbeit bei meinen Kunden, fristlos. Nach einigen Wochen sollte ich ihm bescheinigen, dass er vier Jahre in leitender Stellung bei mir gearbeitet hat. Er wollte sich selbstständig machen.

Die Bestätigung erhielt er von mir nicht. Weder bei mir, noch sonst irgendwo, hat dieser Geselle jemals vier Jahre in leitender Stellung (was ist das eigentlich?) gearbeitet. Trotzdem erhielt er von der Handwerkskammer die Genehmigung und “bereichert” seither als offizieller Malerbetrieb die Handwerkslandschaft. 🙁

Derartige Beispiele gibt es sicher zuhauf.

In Deutschland gab es 2016 ca. 41.300 Maler- und Lackiererbetriebe (Quelle: Statisa). Die durchschnittliche Betriebsgröße betrug 2013 ca. 4,7 Mitarbeiter (Quelle Bundesverband Farbe). Oder anders gesagt: Der ganz überwiegende Teil der Betriebe sind Klein- und Kleinstbetriebe, mit nur wenigen Mitarbeitern.

Da muss mir bitte einmal jemand erklären. Wo um alles in der Welt, kann ein Malergeselle in einem Klein- oder Kleinstbetrieb in leitender Stellung tätig sein?

Dazu kommt, dass man sich in den zulassungsfreien Gewerken, wie z.B.

  • Holz- und Bautenschutz und
  • Raumausstatter

ohne größeren Aufwand und weitere Kenntnisse, selbstständig machen kann. Beide Gewerke sind deshalb bei Malergesellen zur Selbstständigkeit “sehr beliebt”. Ausgeführt werden dann allerdings Malerarbeiten, zu denen diese Firmen nicht berechtigt sind. Überprüfung und Sanktionen durch die Handwerkskammer? Fehlanzeige!

Prüfung

Prüfung durch Handwerkskammer? Fehlanzeige

Zusätzlich gibt es ganze Heerscharen von Hausmeisterfirmen (sog. Hausmeisterservice), die ebenfalls Malerarbeiten ausführen, ohne dazu berechtigt zu sein. Siehe dazu den Artikel in der MAPPE, vom 06.10.2014.

Auch hier, Überprüfung und Sanktionen durch die Handwerkskammer? Fehlanzeige!

Es ist nicht nur das Handwerk, das sich selbst abschafft, sondern auch die Grauzone der handwerksähnlichen und nichthandwerklichen (Hausmeisterservice) Betriebe.

In der Gesamtsumme all dieser Betriebe, steckt ein ganz erhebliches Potential von unqualifizierten und kenntnislosen Billiganbietern. Alle zusammen, sind in ihrer Vielzahl für die von Alexander Baumer beschriebene Situation mit verantwortlich.

Kalkulation und Betriebswirtschaft sind für die von Alexander Baumer beschriebenen “Kollegen” unbekannte Fremdwörter. “Kalkuliert” wird von diesen „Unternehmern“ nach folgendem Schema:

“Bei meinem letzten Angebot habe ich € 5,00 je Quadratmeter angeboten und den Auftrag nicht erhalten. Bei diesem Angebot, nehme ich für den Quadratmeter jetzt € 4,50, dann wird es mit dem Auftrag schon klappen.”

Dumm

Die Dummen sterben nicht aus

Da auf Besserung und/oder Einsicht zu hoffen, ist m.E. ein unerfüllbarer Wunschtraum. Hier gilt für mich das deutsche Sprichwort:

“Die Dummen sterben nie aus.” Die Dummen sind in diesem Fall die Betriebe, die, weil unqualifiziert und unwissend, glauben, alleine mit einem billigen Preis überleben zu können.

Wie also könnte die Lösung lauten? Nach Alexander Baumer soll eine Revolution helfen. Revolution von was? Darauf kann man weder hoffen, noch kann man daran glauben. Ich jedenfalls nicht!

7A-Strategie

Außerordentlich angenehm auffallend anders als alle anderen!

Der bedeutend bessere Lösungsansatz ist für mich ebenfalls ein deutsches Sprichwort:

“Hilf Dir selbst, so hilft Dir Gott.”

Oder, wie der Schweizer Politologe und Gesundheitsökonom Dr. rer. pol. Gerhard Kocher sagt:

“Hilf Dir selbst, sonst hilft Dir keiner.”

Für mich hat das immer bedeutet, sich auf die eigenen Fähigkeiten und Stärken zu konzentrieren und diese ständig weiter auszubauen.

Natürlich gab und gibt es Kollegen, mit denen man sich vertrauensvoll austauschen und voneinander lernen kann. Das ist sinnvoll und wichtig. Aber mehr nicht.

Wettbewerb

Warum soll ich meinen Wettbewerb schlau machen?

Also noch einmal die Frage: Warum soll ich meinen Wettbewerb besser und schlauer machen, zumal der das gar nicht will? Darauf habe ich keine vernünftige Antwort.

Die durchaus löbliche, aber m.M. nach erfolglose, Absicht von Alexander Baumer, möchte ich an nachstehendem Beispiel anschaulich machen.

Wie schütze ich mein Haus oder meine Wohnung am besten vor einem Einbruch?

Dafür gibt es zwei theoretische Möglichkeiten:

  1. Ich versuche alle Einbrecher dieser Welt, zumindest die in Deutschland und dem angrenzenden Ausland, zu erreichen, um sie mit guten Argumenten von ihrem schändlichen Tun abzuhalten und dauerhaft zu überzeugen, künftig auf Haus- und Wohnungseinbrüche zu verzichten.
  2. Ich konzentriere mich auf mein Haus oder meine Wohnung und schütze die mit einer Alarmanlage und/oder einbruchhemmenden Einrichtungen vor einem Einbruch.

Nun mag jeder selbst entscheiden, was das Machbare, das Sinnvolle und das Erfolgreiche sein wird, mit dem ich einen Einbruch bei mir verhindere.

Ein anderes Beispiel wäre ein erfolgreicher Spitzensportler (z.B Sprinter oder Leichtathlet) und sein Trainer. Dieser Athlet mit seinem Trainer, konzentriert sich auf sich, seine Stärken und Fähigkeiten, baut sie weiter aus, um am Ende auf Platz eins auf dem Siegerpodest zu stehen. Er schaut allenfalls nach noch erfolgreicheren Athleten, um sich etwas abzuschauen. Warum soll dieser Athlet seine Wettstreiter schlauer und stärker machen?

An das oben genannte Sprichwort “Die Dummen sterben nie aus” anknüpfend, will ich noch eine Lebensweisheit meiner 91-jährigen Lieblingstante zum Besten geben. Sie sagte mir schon vor langer Zeit: “Ein Gescheiter kann einen Dummen verstehen, ein Dummer aber einen Gescheiten nicht.”

Energie einsetzen

Wo setze ich meine Kraft und Energie ein?

Die von Alexander Baumer ausgerufene „Revulotion“, erinnert mich an den ebenso erfolglosen Kampf von Don Quijote gegen die Windmühlen.

Jeder Handwerksmeister/Unternehmer, auch Alexander Baumer und seine “Mitrevolutionäre”, muss für sich selbst entscheiden, ob und wie viel Energie und Aufwand er in die vermeintliche Aufklärung der angesprochenen “Problemhandwerker” investieren will.

Dabei muss sich jeder Unternehmer ebenso die Frage stellen, ob er die dafür notwendige Energie, den ideellen und zeitlichen Aufwand, nicht besser in sein eigenes Fortkommen und in das eigene Unternehmen investiert.

Darum meine Empfehlung:

Billige und dumme Wettbewerber nicht beachten, wir können sie nicht ändern. Stattdessen:

Hilf Dir selbst, sonst hilft Dir keiner!

Empfehlung

Meine Empfehlung: Hilf Dir selbst, sonst hilft Dir keiner

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Das gefällt mir sehr gut! Hornbach wirbt mit der einfachen Wahrheit: „Wer Rabatte gibt, war vorher zu teuer.“

Autor: Werner Deck am 5. Mai 2017

Eine wahre Tatsache, mit der Hornbach aktuell Plakatwerbung macht. Das finde ich ganz großartig. Sagt doch auch der Volksmund so treffend:

Rabatt und Skonto lass Dir sagen,
wird vorher immer draufgeschlagen!

Kein Rabatt bei Hornbach

Die ungeschminkte Wahrheit: „Wer Rabatte gibt, war vorher zu teuer.“

Das entspricht voll und ganz unserer Philosophie. Dazu schrieb ich vor längerer Zeit den Blogbeitrag:

„Ein schönes Beispiel, dass Rabatte und Nachlässe dauerhaft nicht funktionieren. Mit „20% auf alles“ sicher in die Pleite.“

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Was im Jahr 2000 galt, gilt heute noch genauso. Bericht über Management-Konferenz aus dem Jahr 2000 gefunden

Autor: Werner Deck am 11. Februar 2017

Beim Aufräumen fand ich diesen Artikel über unsere Management-Konferenz der Opti-Maler-Partner aus dem Jahr 2000. Damals war das unsere 15. Management-Konferenz. Vor drei Wochen fand unsere 32. Management-Konferenz in Karlsruhe statt.

Interessant zu lesen, welche Strategien mich schon damals (und noch viel früher) beschäftigten. An Aktualität hat das alles keinen Deut verloren.

Unsere damalige Spende ging an den Verein „Hand in Hand“, dessen Gründer und Vorsitzender, Schauspieler und Tatortkommisar Miroslav Nemec, alias „Ivo Batić“ war/ist.

Zum Abendprogramm hatte ich eine Rockband engagiert. Miroslav Nemec ist ja auch Musiker und spielt Konzerte. An dem Abend rockte er spontan mit der Band einige Songs. Ein für mich und meine Partner unvergessliches Erlebnis.

Opti-Maler-Partner

Management-Konferenz Opti-Maler-Partner im Jahr 2000

Opti-Maler-Partner

Miroslav Nemec rockte bei unserer Management-Konferenz

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