Kategorie: simplify-Tipps

Die 5 Lebensgeheimnisse, die Sie entdecken sollten, bevor Sie sterben

Autor: Werner Deck am 25. Juli 2017
John Izzo

Die 5 Geheimnisse, die Sie entdecken sollten, bevor Sie sterben

Bevor John Izzo ein Hotel bucht, liest er im Internet die Beurteilungen von Gästen vor ihm. Indem er die Erfahrungen anderer nutzt, kann er stets in den besten Unterkünften nächtigen. Könnte man, so dachte er, das nicht auch tun, um das Erfolgsrezept für ein gutes Leben und Sterben zu ergründen?

Izzo, im Hauptberuf Chef einer international tätigen Beratungs- und Trainingsfirma, ließ sich von 15.000 Personen „weise Alte“ nennen. Aus diesen Empfehlungen filterte er gut 200 Menschen zwischen 60 und 105 Jahren heraus und interviewte sie.

Aus deren Lebensrezepten destillierte er wiederum 5 lebenswichtige „Geheimnisse“ heraus, die diese glücklichen, zufriedenen Menschen in ihrem Leben und ihrer Persönlichkeitsentwicklung beherzigt hatten. Hier das Resultat seiner einmaligen Suche.

1. Seien Sie sich treu

Treu bleiben

Bin ich meinem Lebensziel näher gekommen?

Wursteln Sie sich nicht einfach nur durch, sondern gestalten Sie Ihr Leben. Formulieren Sie Ihr Lebensziel, und fragen Sie sich, ob Sie darauf zusteuern: Folge ich der Stimme meines Herzens?

Richte ich mein Leben an den Dingen aus, die mir wirklich wichtig sind? Bin ich der Mensch, der ich sein will?

Wenn Sie wieder einmal durchs Leben hasten, ohne sich Ihres Wegs sicher zu sein, sagen Sie sich die Worte des schlesischen Dichters Angelus Silesius (1624– 1677): „Halt an, wo läufst du hin?“ Die Grundbedeutung des heute vielen Menschen fremd gewordenen Begriffs „Sünde“ ist übrigens „am Ziel vorbeischießen“.

simplify-Rat: Fragen Sie sich am Ende jeder Woche: „Bin ich in der vergangenen Woche meinem Lebensziel näher gekommen?“ Konkret: Freuen Sie sich dabei auch über kleine Schritte, die Sie Ihrem Ziel näher bringen – dass Sie es z. B. geschafft haben, pünktlich zum Familienabendessen nach Hause zu kommen, oder endlich Infomaterial für Ihre Zusatzausbildung angefordert haben. Hauptsache, die Richtung stimmt!

2. Leben Sie so, dass Sie später nichts bereuen müssen

Keine Reue

So leben, dass Sie später nichts bereuen müssen

So gut wie keiner der Befragten bereute, dass er zu viel riskiert hatte. Sie ärgerten sich nicht über Fehlschläge, sondern über alles, was sie

unversucht gelassen hatten. Viele rieten: Fürchten Sie sich nicht davor, Ablehnung zu erfahren. Die wichtigsten Momente im Leben sind die, in denen Sie aus Mut handeln und nicht aus Angst.

Eine 80-jährige Frau empfahl: „Entscheiden Sie sich für den Weg, der den besten Stoff zum Erzählen verspricht.“ Auch oft genannt: Wenn Sie mit einem anderen Menschen im Streit leben, streben Sie nach Versöhnung. Das nicht getan zu haben, war bei den Befragten der meistgenannte Grund für Reue.

simplify-Rat: Ziehen Sie am Ende jeder Woche Bilanz: Habe ich mich von der Angst leiten lassen oder vom Mut? Schreite ich voran, oder ziehe ich mich zurück? Konkret: Erproben Sie Ihren Mut in alltäglichen Situationen. Bringen Sie in einer Diskussion Ihre Meinung vor, auch wenn Sie wissen, dass Sie damit auf Widerspruch stoßen werden. Probieren Sie bei der nächsten Einladung ein neues Rezept aus, auch wenn Sie nicht wissen, wie das Gericht schmecken wird.

3. Lassen Sie die Liebe in sich lebendig werden

Wer die Liebe verpasst, verpasst das Leben. Dabei geht es nicht um Sex oder um das Gefühl Liebe, sondern um eine innere Haltung. Beschließen Sie, sich selbst zu lieben, die Ihnen nahestehenden Menschen und dann alle anderen. Das ist möglich, unabhängig davon, wie viel Liebe Sie erfahren haben. Unter den Befragten waren einige, die eine sehr schwere Kindheit ohne Liebe hatten. Aber irgendwann beschlossen sie, die in ihnen wohnende Liebe zu aktivieren. Einer sagte zu Izzo: „Sie können in Ihrem Inneren Blumen oder Unkraut pflanzen.“

Liebe

Lassen Sie die Liebe in sich lebendig werden

Eine Paarberaterin hatte sich 50 Jahre lang die Nöte von Eheleuten angehört. Ihr Fazit: Am Beginn einer Beziehung konzentrieren sich Menschen auf das, was ihnen am anderen gefällt. Später nur noch auf das, was sie am anderen stört. Sie müssten das Verhältnis nur umkehren, also bewusst die liebevolle Seite des anderen sehen.

simplify-Rat: Fragen Sie sich am Ende jeder Woche: War ich liebevoll und wohlwollend? Wie kann ich morgen liebevoller und liebenswerter sein? Wie kann ich in mir Blumen pflanzen und nicht Unkraut? Konkret: Bereiten Sie jeden Tag mindestens einem Menschen eine Freude, mit der er nicht gerechnet hat. Räumen Sie die unordentliche Ecke auf, die Ihre Partnerin schon seit Tagen stört. Rufen Sie Ihren Vater außer der Reihe an. Legen Sie der Kollegin, die krank war, einen Willkommensgruß an den Arbeitsplatz.

4. Leben Sie den Augenblick

Der Augenblick

Leben Sie den Augenblick

Viele junge Menschen meinen, unendlich viel Zeit zu haben. Aber auch ältere Menschen leben oft mehr in der Zukunft („Wenn ich mal in Rente bin …“ – „Nach meiner Hüftoperation …“) als in der Gegenwart. Das ist ein Fehler.

Der Arzt Dr. David Kuhl rät: „Tun Sie so, als würden Sie in exakt 6 Monaten sterben. Welches sind die 5 Dinge, die Sie vorher noch unbedingt tun möchten?“ Genießen Sie das Hier und Jetzt! Der Schlüssel dazu ist, dankbar zu sein.

Viele Befragte meinten rückblickend, sie hätten zu viel nachgedacht und zu wenig einfach gelebt. Lernen Sie von dem römischen Philosophen Seneca. Der betrachtete jeden Tag als ein Leben für sich und warnte davor, sich über die Vergangenheit zu grämen – die sich ohnehin nicht mehr ändern lässt.

simplify-Rat: Bedanken Sie sich jeden Morgen dafür, dass Sie diesen Tag erleben dürfen. Konkret: Tun Sie an jedem Tag etwas, das Ihnen das Gefühl gibt: „Mein Leben ist schön!“ Umarmen oder streicheln Sie einen lieben Menschen. Gehen Sie spontan für ein paar Minuten nach draußen, wenn die Sonne das herbstliche Grau einmal unverhofft durchbricht. Ziehen Sie sich so an, dass Sie sich im Spiegel selbst gut gefallen.

5. Geben Sie mehr, als Sie nehmen

Geben macht glücklicher als Nehmen, weil Sie selbst bestimmen können, was Sie geben. Sie können Zeit geben, Geld, Aufmerksamkeit, Liebe, ja sogar Tränen. Wenn Sie weinen müssen, fragen Sie sich, für wen Sie Tränen vergießen. Für sich selbst, Ihr schweres Schicksal? Dann sind es ungesunde Tränen. Die besten Tränen sind die, die Sie für andere vergießen.

Mehr geben

Geben Sie mehr, als Sie nehmen

Für den Friseur Ken, einen der Befragten, stellt sich die Bilanz eines Lebens am Grab heraus: „Es gibt 10-Minuten- und 10-Stunden-Beerdigungen. Bei der Feier für jemanden, der in seinem Leben anderen viel gegeben hat, bleiben die Besucher noch stundenlang zusammen, um über sein Leben zu reden.“

simplify-Rat: Leben Sie, als wollten Sie nach Ihrem Tod eine 10-Stunden-Beerdigung haben. Konkret: Was sollen andere später über Sie erzählen? Auch wenn Sie sich derzeit nicht als besonders großzügig, hilfsbereit, engagiert, kreativ oder einfühlsam empfinden: Sie können es noch werden! Suchen Sie sich aus Ihrer Umgebung einen Menschen, der die Charaktereigenschaft besitzt, die Sie in Ihrer Persönlichkeitsentwicklung gerne erwerben würden, beobachten Sie sein Verhalten, und lernen Sie davon.

Sehr empfehlenswert zum Selberlesen: John Izzo, Die 5 Geheimnisse, die Sie entdecken sollten, bevor Sie sterben. Goldmann Verlag, München 2010. ISBN-13: 3-442-15617-7. 8,95 €.

Autorin: Dr. Ruth Drost-Hüttl

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage.

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Den Last-minute-Packstress kennt fast jeder. So entkommen Sie ihm: Packfreude statt Packstress

Autor: Werner Deck am 1. Mai 2017

Auch wenn nur eine Minderheit unter den Urlaubern Last-minute-Reisen bucht – den Last-minute-Packstress kennt fast jeder. So entkommen Sie ihm:

Warum eine Checkliste unverzichtbar ist

Der simplify-Generaltipp gegen Pleiten, Stress und Pannen beim Packen: eine Checkliste!

  1. Sie vergessen nichts.
  2. Sie packen damit gezielter und schneller.
  3. Sie können schon Tage vorher nebenbei mit den Vorbereitungen beginnen und alles abhaken, was Sie bereits zurechtgelegt haben.
  4. Sie müssen sich nicht ständig mit Ihrem Partner absprechen („Hast du schon …“).
  5. Geht Ihr Koffer verloren, erleichtert Ihnen die Liste die Meldung an die Versicherung.

simplify-Tipp: Erstellen Sie Ihre Checkliste am PC, damit Sie sie vor jeder Reise neu ausdrucken können. Eine gute Vorlage: urlaubs-checkliste.de.

Koffer packen

Die Urlaubs-Checkliste von Jörg Eidam. Die Checkliste, dank der nichts im Koffer fehlt

Damit Sie die ausgefeilte Liste Ihren eigenen Bedürfnissen anpassen können, kopieren Sie die Tabelle in ein leeres Word-Dokument und wandeln sie in eine Liste um. Wie das genau geht, hängt von Ihrer Word-Version ab – googeln Sie „Tabelle in Text konvertieren“ plus Ihre Word-Version.

Lassen Sie Ihr Zuhause daheim

Wenn Sie Maßarbeit leisten müssen, um alle Gepäckstücke im Kofferraum unterzubringen, oder am Flughafen ein saftiger Gewichtszuschlag fällig ist, schlägt das auf die Urlaubslaune. Versetzen Sie sich in Gedanken an Ihren Urlaubsort, stellen Sie sich Ihre Aktivitäten vor, und streichen Sie von Hand alles von Ihrer Packliste, was Sie dafür nicht brauchen. Wenn Sie beim Einpacken etwas nur „für alle Fälle“ mitnehmen: Lassen Sie es zu Hause! Im Falle eines Falles können Sie am Urlaubsort ein paar T-Shirts von Hand waschen, zusammen mit den Rädern Fahrradhelme ausleihen oder sich mit zusätzlicher Lektüre versorgen.

simplify-Tipp: Stärken Sie Ihre Packdisziplin, indem Sie vor dem Herrichten der Dinge festlegen, welche Koffer Sie mitnehmen. Geben Sie jedem Familienmitglied sein eigenes Gepäckstück und damit sein Platzkontingent.

Kniffe Kofferpacken

Tipps und Tricks beim Packen

Alles griffbereit

Oft unterschätzt: Der zeitliche Aufwand fürs Einpacken. Räumen Sie in Ruhe und nach einem festen System ein. Denn wenn Sie wissen, wo sich alles befindet, können Sie nach Ihrem Aufbruch jederzeit Ihre Reservebrille oder den Kulturbeutel mit den Tabletten herausfischen, ohne den ganzen Koffer zu durchwühlen. Besonders nützlich bei Urlauben mit häufigem Quartierwechsel („Leben aus dem Koffer“).

simplify-Tipp: Nutzen Sie für besseren Überblick und Zugriff die Unterteilungen, die Ihr Gepäckstück zur Verfügung stellt. Bietet Ihr Koffer zu wenig davon, unterteilen Sie ihn selbst mithilfe von Aufbewahrungstaschen („Koffer-Organizer“). Die lassen sich auch nutzen, um in engen Unterkünften Ordnung zu halten. Marktführer ist Eagle Creek mit seinen Pack-itProdukten.

Knicke und Krumpeln vermeiden

Jeder weiß: Schwere Sachen gehören nach unten. Aber sobald Sie Ihren Koffer schleppen oder ziehen, ist nicht mehr der Kofferboden unten, sondern die Seite, die dem Griff gegenüberliegt. Bringen Sie dort also die schwersten Stücke (Waschbeutel, Bücher) unter. Sie möchten im Urlaub nicht nur im legeren Freizeitlook erscheinen? Dann falten Sie Hemden und Blusen so, dass der Kragen innen liegt. Knicke in Hosen vermeiden Sie, indem Sie die entlang der Bügelfalte zusammenlegen und dann zunächst so in den Koffer legen, dass die Hosenbeine abwechselnd links und rechts über den Kofferrand hängen. Darauf stapeln Sie Wäsche und Oberteile, um am Schluss die Hosenbeine einzuschlagen.

simplify-Tipp: Vermeiden Sie es, in letzter Minute noch das eine oder andere Stück für die Reise zu bügeln! Ist im Stoff noch Restfeuchtigkeit, sind Knitterfalten vorprogrammiert.

Die simplify-Alternative
Rollen Sie Ihre Kleidung, statt sie zu falten. Legen Sie Hosen, Röcke, Blusen, Hemden mutig aufeinander, und rollen Sie diese zu einer oder mehreren dicken Würsten zusammen, die Sie übereinandergestapelt im Koffer oder in der Tasche verstauen. Sie werden überrascht sein, wie glatt die meisten Stücke die Rollkur überstehen – und wie viel hineinpasst.

simplify-Tipp: Feine Tücher oder Schals wickeln Sie um eine leere Küchenpapierrolle, die Sie mit Socken o. Ä. vollstopfen.

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub
Ziehen Sie daheim beim Kofferauspacken Bilanz: Welche Dinge haben sich als überflüssig erwiesen (nicht nur wegen des unerwartet kühlen oder warmen Wetters)? Was haben Sie vermisst?

Flugticket

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub

simplify-Tipp: Bauen Sie nicht darauf, dass Sie sich nächstes Jahr noch erinnern können. Überarbeiten Sie Ihre Liste lieber sofort am PC. Nehmen Sie immer wieder zu viel in den Urlaub mit? Dann streichen Sie einzelne Einträge nicht einfach, sondern fügen Sie der Liste Kommentare hinzu („Keine Jeans nötig, für kühle Abende genügt Zip-off-Hose“). Sehen Sie das nicht als lästige Arbeit, sondern wecken Sie dabei Ihre Vorfreude auf Ihre nächste Reise.

Autorin: Dr. Ruth Drost-Hüttl

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage.

Weitere Tipps zum Thema: Stressmanagement beim Verreisen, einfacher unterwegs: Ferien und Geschäftsreisen ohne Stress

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Beziehungsprobleme bekämpfen: Die 4 apokalyptischen Reiter in Ihrer Beziehung und wie Sie sie vertreiben

Autor: Werner Deck am 27. April 2017
Beziehungsprobleme

Positive Partnerwahrnehmung

Ein einzelner Streit ist nicht schlimm. Eine gute Ehe kann Abstoßung und Anziehung, die emotionalen Pole jedes Paares, zusammenhalten. Wenn dagegen die negativen Kräfte in Verhalten und Kommunikation überhand nehmen, driftet das Paar auseinander.

Dieser zermürbende Prozess, bei dem sich die Beziehungsprobleme zunehmend verschlimmern, wird vorangetrieben von 4 Verhaltensweisen, die der Therapeut John Gottman die „4 apokalyptischen Reiter“ genannt hat:

Kritik, Verachtung, Abwehr und Mauern. Sie sabotieren Ihre positive Partnerwahrnehmung und gehören zu den größten Risikofaktoren einer Beziehung. Im schlimmsten Fall bringen sie ihr den Tod.

1. Reiter: Kritik

Herumnörgeln, Schuldzuweisungen und Anklagen, die über den konkreten Anlass hinaus den Partner persönlich treffen und ihn pauschal abwerten: „Du bist immer so geizig“, „Du hast nie Zeit“. Diese Strategie wird am meisten von Frauen eingesetzt, ohne dass sie ahnen, wie sehr sie damit ihrem Partner das Vertrauen entziehen und Beziehungsprobleme auslösen

2. Reiter: Verachtung

Es beginnt damit, dass die Bewunderung für den anderen (die dazu geführt hat, dass sich beide ineinander verliebt haben) verschwindet. Abschätzige Bemerkungen, subtiler Sarkasmus, bewusstes Verletzen, Beleidigungen und generelle Verurteilung des Partners („Von einem Versager wie dir kann man ja nichts anderes erwarten.“), verursachen tiefgreifende Beziehungsprobleme.

3. Reiter: Abwehr

Am Anfang einer Beziehung lässt man sich vom anderen gern einmal etwas sagen. Später lässt das nach. Man rechtfertigt sich, verleugnet den eigenen Anteil an Konflikten. Motto: Ich bin das Opfer, du bist der Täter, und deshalb muss ich zum Gegenangriff blasen. „Das Problem liegt bei dir und nicht bei mir.“

4. Reiter: Mauern

Abblocken und Nichtreagieren bis hin zur Gleichgültigkeit und Kälte, dann völliger Rückzug. In 85 % der Fälle ist es der Mann, der die Schotten dicht macht, den Raum verlässt oder scheinbar emotionslos verstummt. Dieses Verhalten wird von Frauen als äußerst verletzend empfunden.

Auch glückliche Paare kennen die 4 apokalyptischen Reiter. Sie sind aber fähig, deren dauerhaften Einzug zu verhindern. Lernen Sie von ihnen die beiden wirksamsten Waffen:

Rechtzeitiges Einlenken

In jeder Ehe wird mal genörgelt, verachtet, verleugnet und gemauert. Aber es werden auch immer Friedensangebote gemacht: „Ich liebe dich doch“, „Ich bin so froh, dass ich dich habe“. In schlechten Ehen werden diese Friedensangebote nicht wahrgenommen. Eine Studie ergab, dass bei später geschiedenen Paaren 82 % der Männer die Brückenschläge ihrer Frau ignorierten. 50 % der Frauen übergingen die ihres Mannes. In guten Beziehungen lag die Quote bei nur 19 % (Männer) und 14 % (Frauen).

simplify-Regel: Erhöhen Sie Ihre positiven Botschaften um das 4-Fache und gehen Sie auf jedes positive Signal des Partners ein.

Guter Blick zurück

94 % der Paare, die ihre gemeinsame Vergangenheit spontan positiv beschreiben, erwartet auch eine glückliche Zukunft. Unglückliche Paare konzentrieren sich auf die Fehler des Partners und erinnern sich nicht mehr an die glücklichen Phasen ihrer Beziehung.

simplify-Regel: Bewahren Sie so viele positive Details Ihrer Liebesgeschichte wie möglich. Schreiben Sie sie auf, eventuell auch gemeinsam. Fügen Sie regelmäßig neue glückliche Momente hinzu.

Soforthilfe für Männer

Liebe, Beziehung und Partnerschaft

Jeden Tag arbeite ich daran. Mehr oder weniger unzulänglich!

Nehmen Sie den Ärger Ihrer Frau ernst. Vermeiden Sie Konflikte nicht, sondern stellen Sie sich dem Problem. Beurteilen Sie nicht die Gefühle Ihrer Frau („Du bist zu empfindlich“), sondern respektieren Sie sie. Frauen weisen auf Probleme hin, um sie gemeinsam zu lösen.

Kritik heißt für sie: Lass uns etwas für die Beziehung tun. Gottmans Studien ergaben, dass eine gute Ehe mehr vom Ehemann abhängt. Sein Wir-Gefühl, seine gezeigte Zuneigung, seine Gesprächsbereitschaft und sein Bild der gemeinsamen Geschichte sind entscheidend. Tun Sie etwas für sie aus Liebe.

Soforthilfe für Frauen

Bringen Sie Ihre Beschwerden freundlich vor. Nageln Sie Ihren Mann nicht als den Schuldigen fest. Setzen Sie ihn nicht unter Druck. Hüten Sie sich vor unsachlichen Vorwürfen, die mit „Du“ anfangen, sie verletzen schnell die Persönlichkeit Ihres Mannes. Benutzen Sie nicht Wörter wie „nie“ oder „immer“. Zeigen Sie ihm Ihre Liebe.

Autor: Werner Tiki Küstenmacher

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage.

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Die Geld- und Spartipps der Millionäre

Autor: Werner Deck am 22. August 2016

20 Jahre lang haben Thomas Stanley und William Danko Millionäre interviewt – Menschen mit einem während ihres Arbeitslebens erwirtschafteten Nettovermögen von über 1 Million Dollar (also keine reichen Erben). Die folgenden Regeln fassen ihre Beobachtungen und die Spartipps, die sich daraus ergeben, zusammen.

Beschließen Sie, finanziell erfolgreich zu sein

Sparen

Die Spartipps der Millionäre

Das ist etwas anderes, als sich Geld zu wünschen, darauf zu hoffen oder sich danach zu sehnen. Finanzielle Unabhängigkeit ist keine Glückssache, sondern Ergebnis eines Plans. Auf dem Weg dorthin geht es in der Regel ziemlich anstrengend und unbequem zu. Millionäre sind Menschen, die dazu bereit waren.

Verstehen Sie, wie Geld funktioniert

Finanzwesen, Wirtschaft oder Investmentstrategien gehörten bei den wenigsten Menschen zu ihrer Ausbildung. Viele haben nicht einmal gelernt, wie sie ihr Konto ausgeglichen halten können. Um zu Geld zu kommen, müssen Sie etwas darüber wissen. Lesen Sie, besuchen Sie Kurse, nehmen Sie an Internet-Foren teil, treffen Sie sich mit finanziell erfolgreichen Menschen aus Ihrem Bekanntenkreis. Wenn Sie diesen der vielen Spartipps befolgen, können Sie realistischer planen und sie können selbstbewusster mit Ihrem Geld umgehen.

Klären Sie Ihre Beziehung zum Geld

Manche Menschen brauchen Geld zum Angeben, zum Prassen, zum Einkaufen. Andere schätzen am Geld das Gefühl der Sicherheit, der Macht, der Möglichkeiten, der Erotik. Was auch immer Ihre Beziehung zum Mammon ist – machen Sie sich Ihre Einstellung ehrlich klar. Niemand wird durch Geld ein besserer Mensch, im Gegenteil: Rechnen Sie damit, dass Ihre unangenehmen Eigenschaften um so stärker ans Tageslicht drängen.

Setzen Sie sich Ziele

Ziele, die für Sie eine Herausforderung, aber nicht unrealistisch sind. Am wichtigsten: Fordern Sie sich heraus, indem Sie sich ein festes Datum setzen, an dem alle Ihre Schulden und Kredite getilgt sein werden. Akzeptieren Sie keine Kredite mit Tilgungsaussetzung, sondern bauen Sie Schulden stets kontinuierlich ab. Verpflichten Sie sich, am Monatsbeginn einen festen Betrag zurückzulegen. Spartipps wie dieser erfordern zwar viel Geduld und Durchhaltevermögen, der Erfolg fühlt sich dann aber umso besser an.

Erstellen Sie ein Budget

Ein Etatplan ist eine Kombination aus Träumen und Anstrengungen. Setzen Sie sich feste Beträge für schöne, auch unnütze Dinge. Schützen Sie sich vor Impulsanschaffungen und Kaufrauschphasen. Ein Etatplan ist Ihre Landkarte zum Ziel. Ohne Karte gehen Sie verloren!

Reduzieren Sie Ihre Ausgaben

Für viele erstaunlich: Zuerst der Plan, dann das Sparen. Wenn Sie dank Ihres Budgetplans Kontrolle über Ihr Geld bekommen, haben Sie mächtige neue Gründe, Ihre alltäglichen Ausgaben zu senken. Stanley und Danko stellten erstaunt fest: Fast alle Millionäre leben „unter ihren Verhältnissen“.

Investieren Sie

geben Sie

Investieren und Steuern sparen

Geld ausgeben oder mit Geld spekulieren – beides Wege ins Unglück. Es kann auch ein Fehler sein, das eigene Einkommen zu steigern, denn damit zahlen Sie auch mehr Steuern. Geld, das auf Ihr Konto fließt, wird leicht ausgegeben. Millionäre kauften Aktien, Immobilien oder Firmenanteile. Folgen Sie solchen Spartipps, investieren Sie in Aktivposten, die im Wert steigen – und die nicht so leicht schnell mal zu veräußern sind.

Sparen Sie Steuern

Aber nicht, indem Sie für fragwürdige Anlagen (Medienfonds, Schiffsbeteiligungen) neue Schulden machen. Helfen Sie mit Ihrem Geld, spenden Sie an humanitäre Organisationen, und reduzieren Sie dadurch Ihre Steuerlast. Lassen Sie sich helfen, zum Beispiel von Steuerberatern – deren Honorare sind ebenfalls von der Steuer absetzbar.

Vermeiden Sie den Geiz

„Die meisten Menschen werden nicht reich, weil sie all ihr Geld für sich behalten.“ Die Lehre aus diesem Sprichwort: Teilen Sie Ihren Besitz, investieren Sie in die Gemeinschaft, seien Sie gastfreundlich und großzügig. „Wir haben auch geizige Millionäre getroffen,“ stellten Stanley und Danko fest, „aber es waren wenige, und mit keinem von ihnen wollten wir tauschen.“

Weitere Gedanken finden Sie in dem englischen Buch: Thomas Stanley and William Danko, The Millionaire Next Door, Pocket Books.

Autor: Werner Tiki Küstenmacher

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage.

Energie-Vampire besiegen: So gehen Sie mit Menschen um, die Ihnen systematisch ein schlechtes Gewissen machen

Autor: Werner Deck am 3. März 2016

Es gibt Menschen, die Freude, Leichtigkeit und Energie in Ihr Leben bringen. Es macht Spaß, mit ihnen zusammen zu sein. Und dann gibt es Menschen, die Ihnen Kraft entziehen. Bei denen Sie merken: Hilfe, ich werde ausgesaugt! Häufig merken Sie das erst, wenn es schon fast zu spät ist.

Energieräuber

Energieräuber

Der Energie-Vampir zapft ihnen nicht (wie die Sagengestalten aus den Gruselgeschichten) Blut ab, sondern Selbstbewusstsein. Energie-Vampire zielen darauf ab, dass Sie sich schuldig fühlen. Das schwächt Sie, und bald sind Sie ein willenloses Opfer. Solche Vampire gibt es als Kolleginnen und Kollegen, als Verwandte und vielleicht sind Sie sogar mit einem verheiratet.

Hier sind ein paar typische Vertreter und darauffolgend Tipps, wie Sie sich in Ihrer Persönlichkeitsentwicklung gegen sie wappnen können:

Der Schuldigmacher

Ein Mensch mit brillantem Urteilsvermögen, unbestechlich und aufrichtig. Bei jeder kleinen oder großen Panne zählt für ihn nur eines: Wer war das?! Andeutungen, dass es einen natürlichen Anteil von Fehlern im Leben gibt, werden vom Schuldigmacher (bzw. der Schuldigmacherin) eisern zurückgewiesen. Er braucht einen Verantwortlichen, und mit bemerkenswertem Geschick spürt er dabei Ihre verletzlichste Stelle auf.

Fortgeschrittenes Stadium: In seiner Gegenwart haben Sie bald auch ohne eigenes Vergehen ein schlechtes Gewissen – vorbeugend sozusagen. Ihr eigenes Urteilsvermögen verkümmert.

Der Delegierer

Es gibt dicke Bücher über die Kunst des Delegierens – geschrieben für Menschen, die gern alles selbst machen. Und gibt es Menschen, die solche Bücher niemals lesen müssen, weil sie eine natürliche Begabung haben, andere für sich einzuspannen. Der Delegierer ist freundlich zu Ihnen, er lobt und ermutigt Sie – und dadurch fällt es Ihnen meist zu spät auf, dass in Ihrem Verhältnis ein krasses Ungleichgewicht entstanden ist: Wenn Sie den Delegierer um etwas bitten, geht er nie darauf ein.

Fortgeschrittenes Stadium: Manchmal kommt es Ihnen so vor, als hätten Sie nicht einmal mehr die Kraft, gegenüber dem Delegierer Ihre eigenen Bedürfnisse zu äußern.

Der Weltseufzer

Er (oder sie) ist „von Beruf Opfer“. Die Welt ist gegen ihn und das teilt er Ihnen unentwegt mit, ob Sie es hören wollen oder nicht. Möglicherweise werden Sie sogar vom Weltseufzer zum einzigen Retter auserkoren. Ohne Sie kann er nicht mehr leben, sagt er. Aber seine Stimmungslage verändert sich kaum, trotz der zahllosen Stunden, die Sie geduldig zuhören. Dafür verschlimmert sich Ihre eigene Stimmung zusehends.

Fortgeschrittenes Stadium: Bald wagen Sie nicht mehr, in der Gegenwart eines Weltseufzers fröhlich und positiv zu sein, weil er Sie entweder beneiden oder Ihr Glück klein reden wird. Oder beides.

Der Bulldozer

Ein Kraftmensch, beeindruckend durch seine Energie und Aktivität. Vielleicht sind Sie anfangs vor so viel Power zurückgewichen, doch dann haben Sie es zu schätzen gelernt, von seiner Dynamik zu profitieren. Er weckt bei Ihnen verborgene Kräfte und gern revanchieren Sie sich bei ihm für diese Entdeckung durch zahlreiche Freundschaftsdienste.

Fortgeschrittenes Stadium: Sie kommen gar nicht mehr zu Wort, weil Sie zum Inventar des Bulldozers geworden sind. Er braucht Sie als Bewunderer und Helfer – als Persönlichkeit aber kommen Sie bei ihm nicht mehr wirklich vor.

Was tun gegen solche Vampire? Hier 9 bewährte Möglichkeiten, wie Sie sich vor dem Ausgesaugtwerden bewahren:

1. Achten Sie auf die Signale Ihres Körpers

Krampft sich in Ihnen etwas zusammen, wenn Sie mit jemandem sprechen? Ein Druck in der Brust, ein winziger Kopfschmerz, eine seltsame innere Müdigkeit? Es ist nicht immer einfach, den entsprechenden Energie-Vampir als Quelle des Schmerzes auszumachen. Aber wenn Sie das geschafft haben, sind Sie einen entscheidenden Schritt weiter.

2. Holen Sie Luft

Atmen Sie bewusst und tief durch. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel diese unscheinbare Übung hilft.

3. Halten Sie inneren Abstand

Der wichtigste Rat beim Umgang mit Kraft raubenden Mitmenschen: Stehen Sie zu sich! Lassen Sie sich nicht vom Anderen die Spielregeln diktieren. Visualisieren Sie einen schützenden weißen Lichtschein um sich herum – einen Energieschild wie in einem Science-Fiction-Film. Sie können die angreifende Person nach wie vor wahrnehmen, aber sie kann Sie nicht mehr verletzen.

4. Wählen Sie die Fuß-Lösung

Gehen Sie weg, buchstäblich. Stehen Sie auf, verlassen Sie den Raum, notfalls ohne jede Begründung. Spielen Sie nicht in einem Film mit, der Ihnen nicht gefällt. Wenn das nicht möglich ist, setzen Sie verbal Grenzen: „Das und das kann ich für Sie tun, das und das nicht.“ Sie sind nicht zu weiteren Argumenten verpflichtet, so wie es der Vampir bei seinen Angriffen auch nicht tut.

5. Bremsen Sie negative Vermutungen

Manchmal hat das Verhalten eines Menschen in Ihrer Nähe gar nichts mit Ihnen zu tun. Nehmen Sie die Reaktionen von Personen nicht immer persönlich. Die Laus, die Anderen offensichtlich über die Leber gelaufen ist, stammt nur selten von Ihnen.

6. Leben Sie siegesbewusst

Lassen Sie den Angriff der Energie-Vampire nicht zum Hauptereignis Ihres Alltags werden. Wenn Sie sich am Ende eines Tages zurückerinnern, dann denken Sie an die mindestens 10 kleinen und großen Siege, die Sie errungen haben – und nicht an die 3 kleinen Niederlagen, die es vermutlich auch gegeben hat.

7. Verwenden Sie ein Naturheilmittel

Gegen Vampire hilft bekanntlich Knoblauch. Gegen Energie-Vampire hilft: lächeln. Gehen Sie mit Liebe und Freundlichkeit durchs Leben. Das umgibt Sie mit einem Duft, den Energievampire hassen.

8. Sehen Sie die Gemeinsamkeiten

Machen Sie sich klar, dass Sie zu ein und derselben biologischen Spezies gehören wie der Angreifer – ja, manchmal sind die unangenehmsten Vampire sogar die, die Ihnen am ähnlichsten sind. Sie müssen einander nichts beweisen. Sie müssen den anderen nicht ändern oder verbessern und der andere kann das ebenso wenig von Ihnen verlangen.

9. Verabschieden Sie sich von zu hohen Idealen

Vergessen

Hohe Ideale verabschieden

Das ideale Arbeitsteam wird es niemals geben. Ein paar ätzende Leute sind immer dabei. Sie können nicht alle Vampire aus Ihrem Umkreis verbannen. Aber Sie können es vermeiden, auf ihre Tricks hereinzufallen. Sie normalisieren die ungesunde Beziehung, indem Sie sich im Laufe Ihrer Persönlichkeitsentwicklung nicht mehr als Blutspender zur Verfügung stellen.

Die Idee von den „Energy Vampires“ stammt von der Ärztin Judith Orloff aus einem Artikel in der amerikanischen Zeitschrift „O“ von Oprah Winfrey, Ausgabe April 2002.

Autor: Tiki Küstenmacher

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage.

Wie Sie Ihre Ziele optimal bestimmen

Autor: Werner Deck am 1. März 2016

Ziele sind wie ein Leuchtturm auf hoher See. Sie zeigen Ihnen immer, wo der sichere Weg ist. Daher ist es wichtig, sich Ziele zu setzen. Hier die 5 stärksten „WARUMs“:

  • Ziele geben Ihrem Leben Richtung
  • Ziele motivieren zu Leistung – insbesondere, wenn die Ziele attraktiv sind
  • Ziele setzen Ideen und Energie frei
  • Ziele stärken Ihr Selbstbewusstsein. Menschen, die wissen, wo sie hinwollen, strahlen mehr Selbstbewusstsein aus als andere
  • Ziele schaffen Klarheit. Das hat positive Effekte auf Ihre Psyche. Ihre persönliche, geistige Welt wird klarer.
Ziele finden

Ziele finden

Es gibt verschiedene Wege seine Ziele optimal zu setzen. Wir stellen Ihnen heute den bekanntesten vor: die sogenannte „SMART-Methode“. SMART bedeutet:

S – spezifisch

M – messbar

A – aktionsorientiert

R – realistisch

T – terminiert

Spezifisch

Ein Ziel sollten Sie spezifisch, also konkret, eindeutig und präzise benennen.

Messbar

Ein Ziel sollte messbar sein, damit Sie überprüfen können, ob Sie es erreicht haben.

Aktionsorientiert, attraktiv

Formulieren Sie Ihr Ziel positiv und aktionsorientiert.

Realistisch

Ihr Ziel sollte hoch gesteckt und trotzdem erreichbar sein.

Terminiert

Zu jedem Ziel gehört ein klarer Termin, bis wann Sie das Ziel erreicht haben wollen.

Was bedeutet das für Sie genau? Nun, frei nach dem Motto von Lao-tse (chinesischer Philosoph):

Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.

So sieht ein optimal formuliertes Ziel, am Beispiel eines Autokaufs, nach der o. g. Methode aus:

Spezifisch

Ich möchte (besser will) einen neuen schwarzen Golf 7, mit einem 2 Liter Dieselmotor (die ganzen Extras erspare ich Ihnen). Tipp: Tauchen Sie hierbei ganz in Ihr Ziel ein!

Messbar

Der Gesamtkaufpreis (brutto) soll nicht höher sein als 28.500,– €. Inklusive aller Nebenkosten.

Aktionsorientiert, attraktiv

Mit meinem neuen wunderschönen Auto werde ich viel entspannter meine Reisen gestalten. Es wird mir ein leistungsstarker und verbrauchsarmer Begleiter sein. Und das neue Soundsystem wird mir viel Freude bereiten. Ich kann dann viel besser meine ganzen Hörbücher hören.

Realistisch

Es ist mein erstes eigenes neu gekauftes Auto. Und ich werde es bar bezahlen.

Terminiert

Ich werde mein neues Auto am 23.7.2017 von meinen VW Händler Muster um 15:30 Uhr abholen.

Diverse Studien (z. B. von Dr. Gail Matthews) haben gezeigt, dass es sehr effektiv ist, seine Ziele S M A R T zu setzen.

simplify-Tipp: Fangen Sie heute damit an, sich über Ihre aktuellen Ziele Gedanken zu machen und diese nach dem o. g. Schema aufzustellen. Nutzen Sie dazu die Struktur von LUCIAN, der browserbasierten App für Persönlichkeitsentwicklung! So fällt der Einstieg leichter!

simplify-Tipp: Noch spezifischer werden Ihre Ziele, wenn Sie Bilder nutzen, um sie zu visualisieren! Inzwischen gibt es viele Bild-Datenbanken mit lizenzfreien Motiven, die Sie dafür nutzen können (z. B. www.splitshire.com oder www.pixabay.de). Beim LUCIAN können Sie heruntergeladene oder eigene Bilddateien ganz einfach in Ihre Zielplanung mit einbinden!

Autor: Reiner Conradi

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage.

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Entrümpeln: Nie wieder Krempelopfer! Das mentale Training für mehr Sicherheit beim Entscheiden

Autor: Werner Deck am 6. November 2015
Gespenst

Das Krempelgespenst

Wenn Sie gern zu einem verlockenden Sonderangebot ja sagen, zugänglich sind für verführerische Werbung oder zu Hause eine Menge Gratisgeschenke und Schnäppchen horten – dann sind Sie ein Krempelopfer.

Beide Geschlechter sind gleichermaßen davon betroffen: Männer sind anfällig für elektronisches Spielzeug, Frauen für nette Dekorationen.

„Ich bin doch nicht blöd“ – solche Sprüche suggerieren, es sei klug, auf alle Angebote einzugehen. Wir beobachten jedoch eher das Gegenteil: Wirklich clever ist, wer aktiv auswählt, was von all dem Zeugs er in seine vier Wände lässt und was nicht.

Hier einige simplify-Tipps, wie Sie mit leichtem Gepäck durchs Leben kommen.

Die Angst vor dem Nein

Krempelopfer haben nicht nur eine schlechte Abwehr gegenüber Kaufimpulsen, sondern werden auch zu Hause von der Furcht bestimmt, zu ihren vielen Dingen bloß nicht nein zu sagen.

Nein!

Angst vor Nein sagen

Das gilt für unbenutzte Geschenke wie für Erbstücke, die ihnen ins Haus gespült wurden. Wenn sie sich von etwas trennen sollen, seufzen Krempelopfer: „Ich kann nicht.“

Dahinter steckt die Angst, dass das Sonderangebot eine überflüssige Ausgabe gewesen sein könnte, das Laufband eine Fehlinvestition oder dass es falsch war, Omas alte Sachen bei sich aufzunehmen.

Um nicht schlecht vor sich selbst dazustehen, bleiben die Dinge, wo sie sind. Damit aber haben Sie Ihre Fehler weiterhin vor Augen – und das tut weh.

Entrümpeln steigert Ihr Selbstbewusstsein

Der Satz „Ich kann nicht“ ist ein Eingeständnis Ihrer Entscheidungsschwäche. Ersetzen Sie ihn durch den Satz „Ich entscheide mich dafür, es nicht zu tun“. Damit kehren Sie zurück ins Land der Handlungsfähigen.

Selbstbewusstsein steigern

Selbstbewusstsein trainieren

Trainieren Sie Ihre Nein-Kraft zuerst an kleinen Dingen: „Ich entscheide mich dafür, mich jetzt sofort davon zu trennen.“ Damit demonstrieren Sie Ihrem Unbewussten, dass Sie in der Lage sind, eine Wahl zu treffen.

Wenn es eine Zeit lang mit den kleinen Sachen klappt, ist Ihr Selbstbewusstsein so sehr gestiegen, dass Sie sich auch in wichtigen Fragen entschieden abgrenzen können.

Das Anti-Krempel-Sofort-Programm

Tricksen Sie Ihren Ja-Reflex gegenüber nutzlosen Sachen aus. Wenn Sie wieder einmal meinen, sich von einer Sache nicht trennen zu können, fragen Sie sich laut: „Könnte ich dieses Stück sofort weggeben, wenn ich wüsste, dass damit ein Leben gerettet wird?“

Können Sie diese Frage bejahen, dann trennen Sie sich getrost davon. Das Leben, das Sie retten, ist Ihr eigenes! Sie gewinnen Lebenszeit und Raum in Ihrer Seele, die Ihnen der Besitz von zu viel Krempel bisher geraubt hat.

5 Fragezeichen, mit denen Sie neue Maßstäbe setzen

Steigern Sie Ihre Abwehrkraft mit folgenden Fragen:

  • Wer möchte mich hier wie beeinflussen? Rücken Sie ab von allen Letzte-Chance-Angeboten und allen drängenden Versuchen, Sie zum Kauf oder zur Annahme zu überreden.
  • Gefällt mir das auch nächstes Jahr noch? Legen Sie Distanz zwischen sich und das lockende Angebot, räumlich und zeitlich. Ziehen Sie sich für 10 Minuten zurück, gehen Sie in ein anderes Stockwerk im Kaufhaus, oder legen Sie das Telefon auf und versprechen Sie, zurückzurufen. Fragen Sie sich dabei, welche Eigenschaften ein Angebot haben muss (siehe Sofort-Tipp unten), damit Sie es annehmen. Akzeptieren Sie keine schlechtere Note als „sehr gut“.
  • Ginge es mir schlechter, wenn ich von diesem Angebot nie erfahren hätte? Was gewinnen Sie, dass sich Preis, Pflege und Aufbewahrung dieses Gegenstandes wirklich lohnen? Was lassen Sie stattdessen zu Hause los?
  • Stehe ich voll und ganz hinter dieser Entscheidung? Sagen Sie sich: Ich entscheide mich hier bewusst gegen zu viel Krempel. Vergrößern Sie Ihre Souveränität, indem Sie sich daran erinnern, erinnern, wie oft Sie mit einem Nein eine sehr gute Entscheidung getroffen haben.
  • Hilft mir dieses Ding wirklich bei meiner persönlichen Entfaltung? Sagen Sie „Nein, danke“, wenn der Krempel bei Ihnen anklopft. Rechnen Sie es sich sofort als persönlichen Verdienst an, als konsequente, selbstbewusste Person die bestmögliche Wahl gegen unnötigen Ballast getroffen zu haben.

simplify-Sofort-Tipp: Definieren Sie jetzt, was für Sie Qualität ist

Erhöhen Sie Ihre Entscheidungskompetenz, indem Sie für alle Sachen, die Sie regelmäßig einkaufen oder sich schenken lassen, vorher Ihre persönlichen Qualitätsstandards festlegen. Gehen Sie Ihre liebsten und am häufigsten benutzten Sachen durch, danach die Fehlanschaffungen. Schreiben Sie auf, was gut bzw. schlecht an diesen Artikeln ist. Hier ein paar Beispiele:

Kleidung: unifarbene Teile; weiche Stoffe ohne Kunstfasern; für den Trockner geeignete Unterwäsche; nichts, was nur chemisch gereinigt oder von Hand gewaschen werden kann.

Schuhe: Glattleder in dunklen Farben, weil pflegeleichter; bei Damenschuhen Absätze bis 5 cm; rutschfeste Sohlen bei Winterstiefeln. Bettwäsche: Pastelltöne, kleine Muster, Maco-Satin oder Seersucker bügelfrei.

Technische Geräte: nicht das Allerneueste, sondern bewährte Markenprodukte mit Testurteil „sehr gut“; ästhetisch schöne Maschinen, die man gern anfasst.

Zum Weiterlesen: Harriet Schechter, Entrümpeln Sie Ihr Leben! mvg Verlag, München 2005, gebraucht erhältlich. ISBN 3-636-07037-1.

Autor: Tiki Küstenmacher

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage.

Die 6-Wochen-Herausforderung: Wie Sie mit Zielen Ihr Leben selbst bestimmen

Autor: Werner Deck am 7. Oktober 2015
Ziele finden

Ziele finden

Wenn es um Ziele geht, wird oft die berühmte Yale-Studie von 1953 herangezogen. Sie ist unglaublich aussagekräftig!

Damals wurden ehemalige Studenten der Yale University 20 Jahre nach ihrem Hochschulabschluss gefragt, ob sie während ihrer Studienzeit Ziele aufgeschrieben hatten. 3 % hatten das gemacht, 97 % nicht.

Das Ergebnis war wirklich fantastisch: Die 3 % mit klaren Zielen hatten in ihrem Leben mehr Vermögen angehäuft als die anderen 97 % zusammen!

Der Unterschied war also das Setzen von Zielen. Viele Bücher, die diese Studie zitierten, haben jedoch das Entscheidende verschwiegen: Erfolgreich waren die 3 % der Studierenden deshalb, weil sie einen regelrechten Zielplan entworfen hatten!

Wir zeigen Ihnen heute, wie Sie zu Ihren Zielen finden und laden Sie ein, Ihren persönlichen Zielplan zu erstellen!

Woran erkennen Sie ein „richtiges“ Ziel?

Wenn Sie sich etwas wünschen, und gedanklich so abschweifen dass Sie:

  • begeistert sind,
  • sich darauf freuen,
  • das Erreichte schon spüren können oder
  • Freudentränen bekommen,

dann haben Sie ein Ziel.

Wenn Sie sich etwas vornehmen und dafür richtig „brennen“, dann ist es ein Ziel.

Wenn Sie sich auf etwas zubewegen und wilden Spaß dabei haben, dann ist es Ihr Ziel.

So finden Sie Ihre Ziele

Lebensplanung

Planen Sie erfolgreich Ihre Ziele

Um sich Ihre Ziele bewusst zu machen, brauchen Sie zum Start etwa 1-2 Stunden. Schauen Sie, dass Sie in dieser Zeit weder von „außen“ (Familie etc.) noch von „innen“ (Mobiltelefon, Mails etc.) gestört werden. Machen Sie es sich gemütlich. Holen Sie Stift und Papier und legen Sie los. Sie müssen weder schön noch fehlerfrei schreiben. All das können Sie später noch machen.

Sobald die ersten Worte auf dem Blatt stehen, werden Sie sehen: Es hört gar nicht mehr auf! Erst danach gehen Sie wie nachfolgend beschrieben vor.

Je detaillierter, desto besser

Formulieren Sie ihre Ziele so detailliert wie möglich aus. Unterteilen Sie die Zieldefinition in Kurz- (2-5 Jahre), Mittel- (5-10 Jahre) und Langfristziele (größer 10 Jahre).

simplify-Rat: Formulieren Sie alle Aussagen stets positiv, ohne die Wörter „nicht“, „kein“ oder „nie“. Die Langfristziele sind Ihre Lebensziele. Sie können erst in 20 oder 30 Jahren erreicht werden. Umso wichtiger ist es, hier richtig zu „spinnen“. Lassen Sie Ihre Gedanken fließen. Begrenzen Sie sich nicht. Denken Sie richtig groß! Nur solche Ziele überstehen die Hürden des Alltags!

Bei jedem Ziel stellen Sie sich vor, Sie haben es bereits erreicht. Schreiben Sie „hinter“ jedes Ziel:

  • Wer werde ich sein?
  • Was werde ich tun?
  • Was werde ich haben?
  • Warum will ich dieses Ziel unbedingt erreichen?
  • Welche Hindernisse könnten auftreten?
  • Von wem kann ich mir Hilfe holen?
  • Welches Wissen fehlt mir noch, um das Ziel zu erreichen?
  • Einen Aktionsplan.

Aktivieren Sie Ihren stärksten Verbündeten, Ihr Unterbewusstsein!

Ihr Unterbewusstsein

Unterbewusstsein aktivieren

Visualisieren Sie die jeweiligen Ziele mit Bildern. Je emotionaler die Bilder, desto mehr Energie setzen sie frei. Finden Sie Bilder, die Sie richtig „anmachen“. Stellen Sie sich auch jetzt wieder vor, Sie hätten das Ziel bereits erreicht: Wie fühlt sich das an? Genießen Sie es!

Gehen Sie gedanklich immer wieder zu Ihren Zielen. Am Anfang steht der Gedanke. Aus dem Gedanken werden Worte, die Worte wiederum werden zu Taten und die Taten materialisieren das gewählte Ziel. Immanuel Kant sagte: „Der Ziellose erleidet sein Schicksal – der Zielbewusste gestaltet es.“

simplify-Tipp: Inzwischen gibt es viele Bild-Datenbanken mit lizenzfreien Motiven, die Sie zur Visualisierung nutzen können (z. B. www.splitshire.com oder www.pixabay.de).

Autor: Reiner Conradi

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage.

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Neun kleine Simplifyer, mit denen Sie den Unterschied machen

Autor: Werner Deck am 18. September 2015

Es sind die kleinen Dinge, die zählen. Jeden Tag beeinflussen Sie durch zigtausend kleine Entscheidungen, ob der Tag lahme Routine oder ein erfüllendes Ereignis für Sie wird. Hier entscheidende Schritte auf dem Weg zu Ihrem persönlichen Glück.

1. Danke sagen

Danke

Vielen Dank

Dankbarkeit ist eine Kraft, die alle verwandelt: den Geber, den Empfänger und Ihre komplette Umgebung. Sagen Sie „Danke“ zu jedem, der etwas für Sie tut, und sei diese Tätigkeit noch so klein. Sagen Sie es auch, wo man es normalerweise nicht tut.

Sagen Sie leise auch „Danke“ zu denen, die es gar nicht hören können: zum Geldautomaten, Ihrem Auto, dem Wetter, Ihren Kollegen, Ihrem Partner. Beginnen Sie damit noch innerhalb der nächsten Minute.

2. Vortritt lassen

Wenn Sie mit dem Auto fahren, machen Sie es sich zum eisernen Prinzip, andere vorzulassen: einen Fußgänger, auch wenn er die Straße an der falschen Stelle überqueren will (sofern Sie dadurch nicht selbst den Verkehr gefährden); einen anderen Autofahrer, auch wenn er drängelt. Lassen Sie an der Supermarktkasse jemanden vor, der nur ein paar Waren kaufen möchte. Warten Sie geduldig, bis ein älterer Mensch umständlich seine Geschichte erzählt hat. Solche Winzigkeiten verbessern Ihr Gespür für Gemeinschaft enorm. Sie werden mitfühlender – und senken Ihren persönlichen Stresslevel. Das sind große Gewinne im Vergleich dazu, dass Sie dadurch im Laufe eines Tages ein paar Minuten „verlieren“.

3. Loben

Gut gemacht

Loben

Jeder weiß, wie schön es ist, anerkannt zu werden. Trotzdem fürchten viele, mit zu viel Lob andere zu verwöhnen und „die Preise zu verderben“. Keine Sorge – es wird allgemein eher zu wenig Positives gesagt!

Loben Sie spezifisch. Sagen Sie nicht einfach „super!“, sondern genauer: „Sie haben mich als Gastgeber so wunderbar mit den anderen Gästen ins Gespräch gebracht.“ – „An unserem Tisch hast du wirklich mit viel Geduld gearbeitet, sodass er jetzt wie neu aussieht. “

4. Trinkgeld geben

Trinkgeld geben

Trinkgeld

Geben Sie großzügig, aber nicht protzig. Alle Trinkgelder eines Monats zusammengenommen sind kein wirklich großer Betrag. Groß ist dagegen der Effekt: Sie erfreuen Ihre Umgebung, helfen der Volkswirtschaft und fühlen sich selbst reich und großzügig. Das macht Sie selbst seelisch und körperlich gesünder. Sind Sie mit dem Service unzufrieden, protestieren Sie nicht wortlos durch Trinkgeldentzug, sondern sagen Sie, was Sie gestört hat.

5. Zuhören

Sie sind mit einem Mund, aber 2 Ohren auf die Welt gekommen. Benutzen Sie beides in diesem Verhältnis. Wer zuhören kann, wird als charmant und sympathisch empfunden.

6. Zähne pflegen

Zähne putzen

Zähne pflegen

Auf der Skala der Dinge, die einen Menschen unsympathisch machen, steht Mundgeruch sehr weit oben. Beugen Sie dem vor: Benutzen Sie morgens und abends eine gute elektrische Zahnbürste (Ultraschall), abends zusätzlich Zahnseide oder eine Zahnzwischenraumbürste.

Lassen Sie 2-mal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung durchführen (auch wenn die Krankenkasse das nicht bezahlt). Damit tun Sie übrigens nicht nur etwas für Ihre Zähne, sondern auch für Ihre allgemeine Gesundheit: Gute Zähne machen Sie biologisch bis zu 8 Jahre jünger.

7. Müll aufheben

Nicht nur Ihren eigenen, sondern auch den Müll anderer, den Sie herumliegen sehen. Entsorgen Sie alles korrekt. Dadurch verbessern Sie die Gesamtgesundheit unseres Planeten und geben dem Ort, den Sie gerade gesäubert haben, eine Bedeutung. Sie verändern so aber auch Ihr Verhältnis zu Ihren Mitmenschen: Statt sich auf die nervige (und meist vergebliche) Suche nach dem Schuldigen zu machen („Ich war das aber nicht“), tun Sie etwas, das die Welt für alle etwas schöner macht. Bringen Sie auch Ihren Kindern bei, sich so zu verhalten.

Höflich sein

Höflich

8. Höflich sein

Gute Manieren sind das Schmieröl einer Gesellschaft. Klagen Sie nicht über den Verfall der guten Sitten oder die Verrohung der Sprache, sondern gestalten Sie die Welt durch Ihr Vorbild.

Vermeiden Sie zotige Ausdrücke und Witze auf Kosten anderer. Verhalten Sie sich wie ein britischer Adliger: Antworten Sie auch unhöflichen Menschen auf stilvolle Weise.

9. Teilen

Tun Sie das mit Ihren Keksen, Ihrer Aufmerksamkeit, Ihrem Geld, Ihrem Wissen, Ihrer Zeit. Jeder Mensch hat etwas, von dem er anderen abgeben kann. Wer gibt, ist reich. Die Schöpfung ist verschwenderisch ausgestattet. Es ist genug für alle da – es ist nur furchtbar ungleich verteilt. Deshalb: Fangen Sie an. Teilen Sie mit anderen.

Das sind wirklich keine großen, zeitaufwändigen Vorschläge. Probieren Sie sie einfach aus! Wenden Sie die neun kleinen Simplifyer einen Monat lang konsequent an – die positiven Auswirkungen auf Ihr Selbstvertrauen, Ihren Wohlstand und Ihr Ansehen werden deutlich spürbar sein.

Inspiriert durch Molly Burke, die „Königin des Selbstvertrauens“. Mehr dazu auf www.mollyburke.net.

Autorin: Dr. Ruth Drost-Hüttl

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage.

Fitness trotz Schweinehund: Wie Sie sportliches Training und Fitness in Ihren Alltag integrieren

Autor: Werner Deck am 14. September 2015

Joggen, Walking, Rad fahren, Gymnastik, Schwimmen … Es gibt viele sportliche Aktivitäten, mit denen Sie sich auch ohne großen finanziellen Aufwand fit halten können – vorausgesetzt, Sie trainieren regelmäßig. Aber wie lässt sich das Nachlassen der Anfangsbegeisterung überwinden und die Fitness erhalten?

Ihr guter Grund

Mein guter Grund: Fit und gesund

Mein guter Grund: Fit und gesund

Finden Sie Ihre persönliche Motivation fürs regelmäßige Training: Gewicht verlieren, Stress abbauen, mehr Energie bekommen, sich auf die große Radtour vorbereiten.

simplify-Tipp: Tun Sie’s nie in erster Linie für andere, sondern für sich selbst.

Setzen Sie sich Ziele

Und zwar ein kurzfristiges (für den nächsten Monat) und ein langfristiges (für das ganze Jahr). Verknüpfen Sie Ihre Ziele mit Ihrer Motivation. Setzen Sie sich Ziele, die für Sie realistisch sind, Sie aber dennoch herausfordern. Wählen Sie als Maß für Ihre Anstrengung beim Joggen etwa: Wenn ich mühelos sprechen kann, strenge ich mich zu wenig an, wenn ich gar nicht mehr sprechen kann, zu viel.

simplify-Tipp: Falls Sie neu oder nach längerer Pause wieder mit dem Sport beginnen, lassen Sie zuvor Ihr Leistungsniveau testen. Viele Krankenkassen (darunter BEK, TK, AOK) bieten auf ihren Websites umfassende Informationen rund um Fitness-Sportarten und Hilfen für einen persönlichen Trainingsplan an.

Finden Sie Ihre Routine

Jeden Morgen

Meine Routine: Jeden Morgen laufen

Könnten Sie jeden Abend um dieselbe Uhrzeit joggen? Optimal! Wer abends oft verplant ist, hat morgens bessere Chancen. Aber auch wenn Sie nicht immer zur selben Uhrzeit sporteln können, sollten Sie sich eine Routine schaffen:

Verknüpfen Sie Ihr Training mit einem wiederkehrenden Ereignis: Morgengymnastik eine Viertelstunde nach dem Wecker (egal, ob der um 6:15 Uhr oder um 9:00 Uhr klingelt), Radeln 1 Stunde nach dem Abendessen.

simplify-Tipp: Schreiben Sie sich Ihren Sport wie eine Verabredung in den Terminkalender. Dadurch verhindern Sie, dass Sie die Zeit anders verplanen. Droht Ihr eingetragener Sporttermin durch einen langen Büroabend ins Wasser zu fallen, tragen Sie gleich einen Ersatztermin ein.

Gut gekleidet

Auch bei Regen

Bei jedem (Regen-) Wetter

Wer seinen Sport im Freien ausübt, benötigt wetterfeste Kleidung – sonst sind Ausreden vorprogrammiert („Heute ist es zu nass“). Setzen Sie nicht auf die altgediente Baumwolle, sondern auf moderne atmungsaktive Materialien.

simplify-Tipp: Auch wenn Sport keine Modenschau ist, sollten Sie sich in Ihrer Sportkleidung wohl fühlen und fotogen sein.

Unter fachkundigen Augen

Es muss nicht unbedingt ein teures Fitnessstudio sein. Sportvereine bieten günstige Kurse und offenes Training an. Auch wenn Sie für sich allein trainieren: Nutzen Sie solche Angebote, um Ihre Technik überprüfen zu lassen, bevor Sie sich falsche Bewegungsabläufe angewöhnen.

simplify-Tipp: Sicher gibt es in Ihrem Bekanntenkreis einen erfahrenen Läufer, Schwimmer oder Radler. Bitten Sie ihn, Sie zu begleiten und Ihnen Ratschläge zu geben.

Kleine Motivatoren

Machen Sie Ihre Erfolge für sich sichtbar. Führen Sie sich Ihr Durchhaltevermögen vor Augen, indem Sie in Ihrem Zeitplaner jeden Sporttag mit einem Sternchen kennzeichnen. Zahlen motivieren: Tacho am Fahrrad, Schrittzähler beim Joggen, regelmäßige Gewichtskontrolle.

Belohnen Sie sich. Freuen Sie sich auf Krimilektüre, einen frischen Salat oder einen Gang ins Blumengeschäft. Weniger passend: stark kalorienhaltige Belohnungen.

simplify-Tipp: In vielen Städten gibt es sportliche Veranstaltungen zu wohltätigen Zwecken. Dabei können Sie mit Ihrer sportlichen Leistung auch anderen etwas Gutes tun.

Menschlich statt übermenschlich

1 Tag Pause verkraftet Ihre Trainingsmoral wesentlich leichter als 2 oder 3. Hat Ihr innerer Schweinehund dennoch mehrere Tage lang die Oberhand behalten, verachten Sie sich nicht. Freuen Sie sich immer, wenn Ihnen der Wiedereinstieg gelingt.

simplify-Tipp: Kostet Sie das Neuanfangen allzu große Überwindung, gestehen Sie sich zu: „Notfalls gebe ich nach 10 Minuten auf.“ Sie werden merken: In den allermeisten Fällen machen Sie nach 10 Minuten gerne weiter.

Autor: Tiki Küstenmacher

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage.


Wie mache ich es? Jeden Morgen (fast) starte ich zu meinem Morgenlauf, ca. 30 Minuten im 125/130er Pulsbereich.