Archiv vom Mai, 2017

Es war mal wieder Zeit zum Einkaufen. Männer können das auch ;-)

Autor: Werner Deck am 30. Mai 2017

Auch Männer können das, (fast) alleine Klamotten einkaufen. 😉 Zur abrundenden Sicherheit, hatte ich aber doch eine kleine Hilfestellung dabei. Dazu ganz unten mehr. Ort des Geschehens war gestern Nachmittag Stober´s Herrenmode, in der Herrenstraße in Karlsruhe.

Herrenmode

Der Ort der Handlung: Stober´s Herrenmode in Karlsruhe

Beratung

Roland Stober, bei seiner engegierten und kompetenten Beratung

Hemden

Guter Vorschlag, gute Wahl

Anzug mit Krawatte

Gefällt mir, passt

Karton Armani

Was verbirgt sich in diesem Karton? Roland Stober lüftete das Geheimnis

Beobachtung

Hier gibt es noch mehr ausgefallene Dinge zu sehen

Ausmessen

Es muss schließlich alles genau passen

Sekt

Kleine Erfrischung zwischendurch

Jacket

Außergewöhnlich ist meine Lieblingsfarbe 😉

attraktives Hemd

Weiße Hemden habe ich ja schon genug 😉

Ledergürtel

Damit nichts verrutscht und alles hält

Das hätte nun nicht unbedingt noch sein müssen 😉

Lieber Roland, an dieser Stelle noch einmal vielen Dank für Deine Geduld, vor allem aber für Deine erstklassige Beratung! 🙂

Keine besondere Hilfestellung bei der Klamottenauswahl war Wolfgang Krink. 😉 Dafür machte Wolfgang aber die besonders wunderbaren Fotos! Vielen Dank für Deine untestützende Begleitung, lieber Wolfgang. 😉

 

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Auf Facebook erst angefreundet und mich danach mit Werbung belästigt

Autor: Werner Deck am 29. Mai 2017

Ein Ding, das unmöglich und sehr schlechter Stil ist. Eine Person freundete mich auf Facebook an. Da wir viele gemeinsame „Freunde“ hatten, nahm ich die Freundschaftsanfrage an.

Kurz darauf erhielt ich Emailwerbung und einen Anruf dieses Herrn. Darauf reagierte ich jeweils nicht. Nun erhielt ich heute erneut eine Emailwerbung, die ich wie folgt beantwortete:

Belästigung

Erst auf Facebook „anfreunden“ und mich danach mit Werbung belästigen

Gleichzeitig blockierte ich den Herrn auf Facebook. 🙁

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Das Handwerk schafft sich ab? Gibt es eine Revolution? Nein, bestenfalls ein laues Stürmchen im Wassergläschen

Autor: Werner Deck am 12. Mai 2017

Um es vorweg zu nehmen: Zu diesem Thema habe ich einen gänzlich anderen Lösungsansatz, als ihn Alexander Baumer in seinem Beitrag beschreibt.

Kalkulation

Alexander Baumer: Das Handwerk schafft sich ab! Selbstzerstörung vom Feinsten…

In seinem aufsehenerregenden und vielbeachteten Beitrag “Das Handwerk schafft sich ab! Selbstzerstörung vom Feinsten…”, schrieb sich mein Malermeisterkollege Alexander Baumer seinen aufgestauten Frust von der Seele.

Dabei geht es Alexander Baumer um das alltägliche Preisunterbieten und die unwirtschaftlichen Billigangebote der Malerkollegen, durch das sich das Handwerk, so Baumer, letztlich selbst abschaffe.

Diese Billigmentalität und das gegenseitige Preisunterbieten, möchte Alexander Baumer gerne ändern. Sein Credo:

“Nur zusammen können wir etwas erreichen! Wir sind das Handwerk. Wir sind die Wirtschaftsmacht in Deutschland! Ohne uns geht nichts! Starten wir die Revolution!”

Revolution?

Vollkommen anderer Lösungsansatz

Alexander Baumer erhielt von zahlreichen Kollegen uneingeschränkte Zustimmung und er erreichte mit seinen Thesen eine breite Öffentlichkeit. Die richtige Bestandsaufnahme von Baumer und seine Analyse kann ich voll unterstreichen.

Was ich allerdings sehr stark bezweifle ist, dass sich an der beschriebenen Situation auch nur das Geringste im Handwerk ändern wird. Warum?

Als ich so jung wie Alexander Baumer war (lang, lang ist´s her 😉 ), hatte ich genau die selben Empfindungen, Gedanken und Ideen. Sehr schnell stellte ich allerdings zwei Dinge fest:

  1. Diesen Zustand beklagten schon ganze Generationen von Malermeistern vor mir.
  2. Die “Kollegen”, die es betrifft, sind beratungsresistent, schlecht ausgebildet, uneinsichtig und/oder alles zusammen.

Mein gesamtes Unternehmerleben, höre ich diese immer wieder gleichen Botschaften. Das wiederholt sich offensichtlich von Generation zu Generation. Das Thema ist sicher so alt, wie das Handwerk selbst. Hat sich deshalb irgend etwas im Handwerk in diesem Sinne geändert? Ich sage: Nein!

Maler

Der „Abschaffer“

Was ist eigentlich so schlimm daran, wenn das Handwerk sich selbst abschafft? Es schaffen sich doch nur diejenigen Handwerker/Handwerksbetriebe selbst ab, die, wie das Kaninchen vor der Schlange, bewegungslos erstarren.

D.h., untätig bleiben und dann vom Markt verschwinden. So findet automatisch eine Marktbereinigung statt und die “schlechten” Handwerksbetriebe verschwinden von selbst von der Bildfläche.

Aus welchem Grund sollen eigentlich erfolgreiche Handwerksunternehmer den Rest der Handwerkerschaft besser und erfolgreicher machen?

Das wäre doch so, als würden z.B. ALDI, AMAZON, MEDIA MARKT, H & M, SATURN, TENGELMANN, DM-DROGERIE MARKT, GLOBUS, ROSSMANN, IKEA, C & A, BAUHAUS usw. usw., den Niedergang des Einzelhandels der jeweiligen Branche beklagen und ein Programm zu dessen Rettung auflegen. Auf diese Idee kommt doch nun wirklich niemand!

Verzweiflung

Altgesellenregelung?

Zudem hat das Handwerk selbst, bzw. seine Vertreter und Vertretungen (gemeinsam mit der Politik), ganz entscheidend zu der von Alexander Baumer beschriebenen Situation beigetragen.

So z.B. mit der Altgesellenregelung. Danach darf sich ein Geselle selbstständig machen, wenn er eine Tätigkeit von mindestens sechs Jahren, davon vier in leitender Stellung, nachweisen kann.

Ein Meister geht ein Jahr oder länger in Vollzeit zur Meisterschule. Dabei werden bekanntlich vermittelt und geprüft:

Teil I:

  • Meisterprüfungsprojekt und ein darauf bezogenes Fachgespräch
  • Situationsaufgabe

Teil II:

  • Handlungsfeld 1 Technik und Gestaltung
  • Handlungsfeld 2 Auftragsabwicklung
  • Handlungsfeld 3 Betriebsführung und Betriebsorganisation

Teil III:
Schriftliche Prüfung in den drei Handlungsfeldern

  • Grundlagen des Rechnungswesens und Controllings
  • Grundlagen wirtschaftlichen Handelns im Betrieb
  • Rechtliche und steuerliche Grundlagen

Prüfung im Teil IV:

  • schriftliche Prüfung
  • praktische Lehrlingsunterweisung.
Handwerker

Der „Unternehmer“ mit Altgesellenregelung

Ein sich mit der Altgesellenregelung selbstständig machender Geselle, hat von alledem nicht die geringste Ahnung. Keinen blassen Schimmer von z.B. kaufmännischer Betriebsführung oder Kalkulation.

Da muss man sich nicht wundern, zu was für (Dumping-) Preisen Malerarbeiten angeboten werden.

Nach meinen eigenen Erfahrungen bezweifle ich zudem, dass von den Handwerkskammern die entsprechenden Zulassungsvoraussetzungen richtig geprüft werden, bzw. mit den jeweiligen Genehmigungen sehr großzügig verfahren wird.

Beispiel: Einen meiner Gesellen kündigte ich, wegen Schwarzarbeit bei meinen Kunden, fristlos. Nach einigen Wochen sollte ich ihm bescheinigen, dass er vier Jahre in leitender Stellung bei mir gearbeitet hat. Er wollte sich selbstständig machen.

Die Bestätigung erhielt er von mir nicht. Weder bei mir, noch sonst irgendwo, hat dieser Geselle jemals vier Jahre in leitender Stellung (was ist das eigentlich?) gearbeitet. Trotzdem erhielt er von der Handwerkskammer die Genehmigung und “bereichert” seither als offizieller Malerbetrieb die Handwerkslandschaft. 🙁

Derartige Beispiele gibt es sicher zuhauf.

In Deutschland gab es 2016 ca. 41.300 Maler- und Lackiererbetriebe (Quelle: Statisa). Die durchschnittliche Betriebsgröße betrug 2013 ca. 4,7 Mitarbeiter (Quelle Bundesverband Farbe). Oder anders gesagt: Der ganz überwiegende Teil der Betriebe sind Klein- und Kleinstbetriebe, mit nur wenigen Mitarbeitern.

Da muss mir bitte einmal jemand erklären. Wo um alles in der Welt, kann ein Malergeselle in einem Klein- oder Kleinstbetrieb in leitender Stellung tätig sein?

Dazu kommt, dass man sich in den zulassungsfreien Gewerken, wie z.B.

  • Holz- und Bautenschutz und
  • Raumausstatter

ohne größeren Aufwand und weitere Kenntnisse, selbstständig machen kann. Beide Gewerke sind deshalb bei Malergesellen zur Selbstständigkeit “sehr beliebt”. Ausgeführt werden dann allerdings Malerarbeiten, zu denen diese Firmen nicht berechtigt sind. Überprüfung und Sanktionen durch die Handwerkskammer? Fehlanzeige!

Prüfung

Prüfung durch Handwerkskammer? Fehlanzeige

Zusätzlich gibt es ganze Heerscharen von Hausmeisterfirmen (sog. Hausmeisterservice), die ebenfalls Malerarbeiten ausführen, ohne dazu berechtigt zu sein. Siehe dazu den Artikel in der MAPPE, vom 06.10.2014.

Auch hier, Überprüfung und Sanktionen durch die Handwerkskammer? Fehlanzeige!

Es ist nicht nur das Handwerk, das sich selbst abschafft, sondern auch die Grauzone der handwerksähnlichen und nichthandwerklichen (Hausmeisterservice) Betriebe.

In der Gesamtsumme all dieser Betriebe, steckt ein ganz erhebliches Potential von unqualifizierten und kenntnislosen Billiganbietern. Alle zusammen, sind in ihrer Vielzahl für die von Alexander Baumer beschriebene Situation mit verantwortlich.

Kalkulation und Betriebswirtschaft sind für die von Alexander Baumer beschriebenen “Kollegen” unbekannte Fremdwörter. “Kalkuliert” wird von diesen „Unternehmern“ nach folgendem Schema:

“Bei meinem letzten Angebot habe ich € 5,00 je Quadratmeter angeboten und den Auftrag nicht erhalten. Bei diesem Angebot, nehme ich für den Quadratmeter jetzt € 4,50, dann wird es mit dem Auftrag schon klappen.”

Dumm

Die Dummen sterben nicht aus

Da auf Besserung und/oder Einsicht zu hoffen, ist m.E. ein unerfüllbarer Wunschtraum. Hier gilt für mich das deutsche Sprichwort:

“Die Dummen sterben nie aus.” Die Dummen sind in diesem Fall die Betriebe, die, weil unqualifiziert und unwissend, glauben, alleine mit einem billigen Preis überleben zu können.

Wie also könnte die Lösung lauten? Nach Alexander Baumer soll eine Revolution helfen. Revolution von was? Darauf kann man weder hoffen, noch kann man daran glauben. Ich jedenfalls nicht!

7A-Strategie

Außerordentlich angenehm auffallend anders als alle anderen!

Der bedeutend bessere Lösungsansatz ist für mich ebenfalls ein deutsches Sprichwort:

“Hilf Dir selbst, so hilft Dir Gott.”

Oder, wie der Schweizer Politologe und Gesundheitsökonom Dr. rer. pol. Gerhard Kocher sagt:

“Hilf Dir selbst, sonst hilft Dir keiner.”

Für mich hat das immer bedeutet, sich auf die eigenen Fähigkeiten und Stärken zu konzentrieren und diese ständig weiter auszubauen.

Natürlich gab und gibt es Kollegen, mit denen man sich vertrauensvoll austauschen und voneinander lernen kann. Das ist sinnvoll und wichtig. Aber mehr nicht.

Wettbewerb

Warum soll ich meinen Wettbewerb schlau machen?

Also noch einmal die Frage: Warum soll ich meinen Wettbewerb besser und schlauer machen, zumal der das gar nicht will? Darauf habe ich keine vernünftige Antwort.

Die durchaus löbliche, aber m.M. nach erfolglose, Absicht von Alexander Baumer, möchte ich an nachstehendem Beispiel anschaulich machen.

Wie schütze ich mein Haus oder meine Wohnung am besten vor einem Einbruch?

Dafür gibt es zwei theoretische Möglichkeiten:

  1. Ich versuche alle Einbrecher dieser Welt, zumindest die in Deutschland und dem angrenzenden Ausland, zu erreichen, um sie mit guten Argumenten von ihrem schändlichen Tun abzuhalten und dauerhaft zu überzeugen, künftig auf Haus- und Wohnungseinbrüche zu verzichten.
  2. Ich konzentriere mich auf mein Haus oder meine Wohnung und schütze die mit einer Alarmanlage und/oder einbruchhemmenden Einrichtungen vor einem Einbruch.

Nun mag jeder selbst entscheiden, was das Machbare, das Sinnvolle und das Erfolgreiche sein wird, mit dem ich einen Einbruch bei mir verhindere.

Ein anderes Beispiel wäre ein erfolgreicher Spitzensportler (z.B Sprinter oder Leichtathlet) und sein Trainer. Dieser Athlet mit seinem Trainer, konzentriert sich auf sich, seine Stärken und Fähigkeiten, baut sie weiter aus, um am Ende auf Platz eins auf dem Siegerpodest zu stehen. Er schaut allenfalls nach noch erfolgreicheren Athleten, um sich etwas abzuschauen. Warum soll dieser Athlet seine Wettstreiter schlauer und stärker machen?

An das oben genannte Sprichwort “Die Dummen sterben nie aus” anknüpfend, will ich noch eine Lebensweisheit meiner 91-jährigen Lieblingstante zum Besten geben. Sie sagte mir schon vor langer Zeit: “Ein Gescheiter kann einen Dummen verstehen, ein Dummer aber einen Gescheiten nicht.”

Energie einsetzen

Wo setze ich meine Kraft und Energie ein?

Die von Alexander Baumer ausgerufene „Revulotion“, erinnert mich an den ebenso erfolglosen Kampf von Don Quijote gegen die Windmühlen.

Jeder Handwerksmeister/Unternehmer, auch Alexander Baumer und seine “Mitrevolutionäre”, muss für sich selbst entscheiden, ob und wie viel Energie und Aufwand er in die vermeintliche Aufklärung der angesprochenen “Problemhandwerker” investieren will.

Dabei muss sich jeder Unternehmer ebenso die Frage stellen, ob er die dafür notwendige Energie, den ideellen und zeitlichen Aufwand, nicht besser in sein eigenes Fortkommen und in das eigene Unternehmen investiert.

Darum meine Empfehlung:

Billige und dumme Wettbewerber nicht beachten, wir können sie nicht ändern. Stattdessen:

Hilf Dir selbst, sonst hilft Dir keiner!

Empfehlung

Meine Empfehlung: Hilf Dir selbst, sonst hilft Dir keiner

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Alte Masche – neue Masche. Facebook-„Freund“ hat ein tolles Geschäft, das privat besprochen werden muss

Autor: Werner Deck am 10. Mai 2017

Bei Facebook die Freundschaftsanfrage eines gewissen Anthony Peters erhalten. Profil angesehen, nichtssagend, aber eine Reihe gemeinsamer Freunde. Testhalber, schon nichts Gutes ahnend, die Anfrage bestätigt.

Fake-Profil

Der angebliche Anthony Peters

Drei oder vier Tage später, erhielt ich von Herrn Peters diese Nachricht:

Fake

Herr Peters hat ein tolles Geschäft für mich

Google-Übersetzung:

Es gibt einen Business-Vorschlag, den ich für Sie habe, ich glaube, Sie könnten daran interessiert sein, Antwort zurück mit Ihrer MAIL ADDRESS, damit ich Sie mit kompletten Details in einem privateren Gespräch kontaktieren kann.

Klar, ein Fake-Profil 🙁 und somit einer der vielen Betrüger 🙁 , die so unterwegs sind. Ob da noch jemand darauf hereinfällt?

Facebook gemeldet und blockiert. 🙁

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Das gefällt mir sehr gut! Hornbach wirbt mit der einfachen Wahrheit: „Wer Rabatte gibt, war vorher zu teuer.“

Autor: Werner Deck am 5. Mai 2017

Eine wahre Tatsache, mit der Hornbach aktuell Plakatwerbung macht. Das finde ich ganz großartig. Sagt doch auch der Volksmund so treffend:

Rabatt und Skonto lass Dir sagen,
wird vorher immer draufgeschlagen!

Kein Rabatt bei Hornbach

Die ungeschminkte Wahrheit: „Wer Rabatte gibt, war vorher zu teuer.“

Das entspricht voll und ganz unserer Philosophie. Dazu schrieb ich vor längerer Zeit den Blogbeitrag:

„Ein schönes Beispiel, dass Rabatte und Nachlässe dauerhaft nicht funktionieren. Mit „20% auf alles“ sicher in die Pleite.“

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Den Last-minute-Packstress kennt fast jeder. So entkommen Sie ihm: Packfreude statt Packstress

Autor: Werner Deck am 1. Mai 2017

Auch wenn nur eine Minderheit unter den Urlaubern Last-minute-Reisen bucht – den Last-minute-Packstress kennt fast jeder. So entkommen Sie ihm:

Warum eine Checkliste unverzichtbar ist

Der simplify-Generaltipp gegen Pleiten, Stress und Pannen beim Packen: eine Checkliste!

  1. Sie vergessen nichts.
  2. Sie packen damit gezielter und schneller.
  3. Sie können schon Tage vorher nebenbei mit den Vorbereitungen beginnen und alles abhaken, was Sie bereits zurechtgelegt haben.
  4. Sie müssen sich nicht ständig mit Ihrem Partner absprechen („Hast du schon …“).
  5. Geht Ihr Koffer verloren, erleichtert Ihnen die Liste die Meldung an die Versicherung.

simplify-Tipp: Erstellen Sie Ihre Checkliste am PC, damit Sie sie vor jeder Reise neu ausdrucken können. Eine gute Vorlage: urlaubs-checkliste.de.

Koffer packen

Die Urlaubs-Checkliste von Jörg Eidam. Die Checkliste, dank der nichts im Koffer fehlt

Damit Sie die ausgefeilte Liste Ihren eigenen Bedürfnissen anpassen können, kopieren Sie die Tabelle in ein leeres Word-Dokument und wandeln sie in eine Liste um. Wie das genau geht, hängt von Ihrer Word-Version ab – googeln Sie „Tabelle in Text konvertieren“ plus Ihre Word-Version.

Lassen Sie Ihr Zuhause daheim

Wenn Sie Maßarbeit leisten müssen, um alle Gepäckstücke im Kofferraum unterzubringen, oder am Flughafen ein saftiger Gewichtszuschlag fällig ist, schlägt das auf die Urlaubslaune. Versetzen Sie sich in Gedanken an Ihren Urlaubsort, stellen Sie sich Ihre Aktivitäten vor, und streichen Sie von Hand alles von Ihrer Packliste, was Sie dafür nicht brauchen. Wenn Sie beim Einpacken etwas nur „für alle Fälle“ mitnehmen: Lassen Sie es zu Hause! Im Falle eines Falles können Sie am Urlaubsort ein paar T-Shirts von Hand waschen, zusammen mit den Rädern Fahrradhelme ausleihen oder sich mit zusätzlicher Lektüre versorgen.

simplify-Tipp: Stärken Sie Ihre Packdisziplin, indem Sie vor dem Herrichten der Dinge festlegen, welche Koffer Sie mitnehmen. Geben Sie jedem Familienmitglied sein eigenes Gepäckstück und damit sein Platzkontingent.

Kniffe Kofferpacken

Tipps und Tricks beim Packen

Alles griffbereit

Oft unterschätzt: Der zeitliche Aufwand fürs Einpacken. Räumen Sie in Ruhe und nach einem festen System ein. Denn wenn Sie wissen, wo sich alles befindet, können Sie nach Ihrem Aufbruch jederzeit Ihre Reservebrille oder den Kulturbeutel mit den Tabletten herausfischen, ohne den ganzen Koffer zu durchwühlen. Besonders nützlich bei Urlauben mit häufigem Quartierwechsel („Leben aus dem Koffer“).

simplify-Tipp: Nutzen Sie für besseren Überblick und Zugriff die Unterteilungen, die Ihr Gepäckstück zur Verfügung stellt. Bietet Ihr Koffer zu wenig davon, unterteilen Sie ihn selbst mithilfe von Aufbewahrungstaschen („Koffer-Organizer“). Die lassen sich auch nutzen, um in engen Unterkünften Ordnung zu halten. Marktführer ist Eagle Creek mit seinen Pack-itProdukten.

Knicke und Krumpeln vermeiden

Jeder weiß: Schwere Sachen gehören nach unten. Aber sobald Sie Ihren Koffer schleppen oder ziehen, ist nicht mehr der Kofferboden unten, sondern die Seite, die dem Griff gegenüberliegt. Bringen Sie dort also die schwersten Stücke (Waschbeutel, Bücher) unter. Sie möchten im Urlaub nicht nur im legeren Freizeitlook erscheinen? Dann falten Sie Hemden und Blusen so, dass der Kragen innen liegt. Knicke in Hosen vermeiden Sie, indem Sie die entlang der Bügelfalte zusammenlegen und dann zunächst so in den Koffer legen, dass die Hosenbeine abwechselnd links und rechts über den Kofferrand hängen. Darauf stapeln Sie Wäsche und Oberteile, um am Schluss die Hosenbeine einzuschlagen.

simplify-Tipp: Vermeiden Sie es, in letzter Minute noch das eine oder andere Stück für die Reise zu bügeln! Ist im Stoff noch Restfeuchtigkeit, sind Knitterfalten vorprogrammiert.

Die simplify-Alternative
Rollen Sie Ihre Kleidung, statt sie zu falten. Legen Sie Hosen, Röcke, Blusen, Hemden mutig aufeinander, und rollen Sie diese zu einer oder mehreren dicken Würsten zusammen, die Sie übereinandergestapelt im Koffer oder in der Tasche verstauen. Sie werden überrascht sein, wie glatt die meisten Stücke die Rollkur überstehen – und wie viel hineinpasst.

simplify-Tipp: Feine Tücher oder Schals wickeln Sie um eine leere Küchenpapierrolle, die Sie mit Socken o. Ä. vollstopfen.

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub
Ziehen Sie daheim beim Kofferauspacken Bilanz: Welche Dinge haben sich als überflüssig erwiesen (nicht nur wegen des unerwartet kühlen oder warmen Wetters)? Was haben Sie vermisst?

Flugticket

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub

simplify-Tipp: Bauen Sie nicht darauf, dass Sie sich nächstes Jahr noch erinnern können. Überarbeiten Sie Ihre Liste lieber sofort am PC. Nehmen Sie immer wieder zu viel in den Urlaub mit? Dann streichen Sie einzelne Einträge nicht einfach, sondern fügen Sie der Liste Kommentare hinzu („Keine Jeans nötig, für kühle Abende genügt Zip-off-Hose“). Sehen Sie das nicht als lästige Arbeit, sondern wecken Sie dabei Ihre Vorfreude auf Ihre nächste Reise.

Autorin: Dr. Ruth Drost-Hüttl

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage.

Weitere Tipps zum Thema: Stressmanagement beim Verreisen, einfacher unterwegs: Ferien und Geschäftsreisen ohne Stress

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