Ich bin eine Marke! Mein persönlicher Weg: Mit Visionen und der richtigen Strategie zur starken Marke ICH

Erstellt am 25. August 2016 von

Wer für seine Aufgaben mit Begeisterung brennt, wird automatisch zur Marke, zur vielgerühmten Marke ICH! Oft werde ich darauf angesprochen, dass ich eine “Marke” sei.

Hier beschreibe ich Ihnen meinen persönlichen Weg zur Marke ICH. Der Antrieb dazu war meine Vision. Aus der Vision entstand meine Strategie, die ich zielstrebig, konsequent und erfolgreich umsetzte.  🙂

Marke ICH Werner Deck

Die „Marke“ Werner Deck

Als Unternehmer steht zunächst mein Unternehmen, aber noch mehr meine Kunden, im Fokus der Markenbildung. Zuvorderst steht dabei die Frage nach der Zielgruppe. Meine Vision war, dass ich ausschließlich die zahlungskräftigen Privatkunden 60plus als meine Kunden gewinne. Um es vorweg zu nehmen, die Vision wurde Wirklichkeit.

Spätestens seit 1987 ist es „amtlich“ 😉 : Mein Unternehmen und ich eine Marke. 😉 Den kompletten Impulse-Artikel, können Sie mit einem Klick hier oder auf die Grafik herrunterladen und lesen. Im Artikel ist auch ein Teil meiner Strategie beschrieben.

die Marke ICH

Wie einen Markenartikel verkauft ein Karlsruher Malermeister…

Zur Strategie gehört bei mir, dass ich möglichst nichts dem Zufall überlassen will. Meine Devise: „Was ich beeinflussen kann, will ich beeinflussen!“

Opti-Maler-Partner

Drei Farben

Die Überschrift im Artikel lautet bekanntlich: „Drei Farben machen die Malerfirma Deck stadtbekannt.“ Auch diese drei Farben und ihre Anordnung waren kein Zufall. Die strategischen Überlegungen dazu begannen Ende der 70er-Jahre. Warum es diese drei Farben in dieser Anordnung wurden, können Sie hier nachlesen.

EKS-Preis Werner DeckMeine eigentliche ausgeklügelte Strategie ist in diesem Zeitungsbericht von 1991, „Konzept mit Zukunft“, zusammengefasst. Anlass für den Artikel war die Verleihung des “EKS-Management-Preis” der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Den Artikel, können Sie mit einem Klick hier oder auf die Grafik herrunterladen und lesen.

Die in meiner Strategie mich umtreibenden Fragen waren: Was will der Kunde, wie will er es, wann will er es, was stört ihn, was gefällt ihm, was sind die brennendsten Probleme meiner Kunden? Dabei muss ich mich in den Kunden hineinversetzen, alles mit Kundenaugen sehen und sprichwörtlich im Kopf des Kunden spazieren gehen.

Da bin ich mit sehr sensiblen Antennen und großen Ohren unterwegs. Die Antworten auf die obigen Fragen sind überraschender Weise relativ einfach, wenn man genau hin- und zuhört. Den größten Wert legt die sensible Zielgruppe 60plus auf

  • Freundlichkeit
  • Pünktlichkeit
  • Sauberkeit
  • Zuverlässigkeit und
  • Ehrlichkeit

Dies wurde auch bei meinen regelmäßigen Umfragen von den Kunden immer wieder bestätigt:

Kundenwunsch

Das will der Kunde: Freundlich, pünktlich, zuverlässig, ehrlich usw.

Hier finden Sie jede Menge weitere Kundenreferenzen.

Dazu kamen Überlegungen wie: “Was machen wir, was niemand außer uns macht?” Daraus entwickelten sich viele Ideen. Drei von sehr vielen Ideen will ich Ihnen hier vorstellen.

Die Einladung zum Essen! Jeder Kunde wurde von mir zum Essen eingeladen. Für die Dauer der Renovierungsarbeiten, durfte/darf der Kunde täglich in ein Restaurant seiner Wahl zum Mittagessen gehen, ohne Limit. Das erzeugte und erzeugt gigantische Mundpropaganda.

Esseneinladung

Dankeschön fürs Essen in Reimform

Einladung zum Essen

Dankeschön

Die Urlaubsrenovierung. Die Kunden gehen in Urlaub und in dieser Zeit renovieren wir Haus oder Wohnung. Ein häufig in Anspruch genommenes Angebot, das großes Vertrauen voraussetzt.  Danach begrüßten wir den Kunden oder die Kundin, mit einem Brief und einem Blumengruß. Dabei stelle ich das Team vor und bedanke mich auch noch einmal für das große Vertrauen.

Tolle referenz

Urlaubsrenovierung, alles super!

Das Bärchen Clemens. Aha-Efekt beim Kunden und jede Menge Mundpropaganda.

clemens

Clemens im Wirtschaftsmagazin impulse

das Bärchen

Clemens im Medienworkshop

Hier können Sie, wenn Sie wollen, noch viele ungewöhnliche Geschichten über unseren „Clemens“ lesen. 😉

Durch diese Markenstrategie, waren wir zu 100% in der gewünschten Zielgruppe der zahlungskräftigen 60plus-Kunden tätig.

Konzentration

malerdeck ist auf ältere Kunden spezialisiert

Dazu entwickelte ich strategisch vor vielen Jahren meine ganz persönliche 7A-Strategie. Ich wollte außerordentlich angenehm auffallend anders als alle anderen sein!

7A-Strategie

Außerordentlich angenehm auffallend anders als alle anderen!

Zusätzlich gespickt mit den “normalen” Eigenschaften wie freundlich, pünktlich, ehrlich, zuverlässig und vertrauenswürdig. Ganz wichtig ist und war für mich dabei, auch immer zu 100 Prozent authentisch und integer zu sein und zu bleiben!

Weitere Fragen, die bei der Markenbildung ebenfalls eine Rolle spielen, sind z.B.

  • Was macht mich einzigartig?
  • Was ist das Besondere, Einmalige an mir?
  • Wie kann ich das bekannt machen?

Einzigartig und wiedererkennbar macht mich natürlich der Bart und mein Glatzkopf. Meinen Bart ließ ich mir bereits seit 1966 in unterschiedlichen Ausprägungen sprießen. Sehr schnell setzte sich aber der Zwirbelbart durch.

Die Marke ICH

Die Marke ICH: Werner Deck. Zwirbelbart und Glatze

Durch kontinuierlichen Haarausfall wurde mein Glatzkopf, ohne eigenes Zutun, zu einem weiteren Erkennungszeichen. Beides, Bart und Glatzkopf, hat sich über Jahrzehnte als Wiedererkennungsmerkmal sehr gut bewährt. 😉

Sie brauchen sich nun aber weder einen Zwirbelbart, noch einen Glatzkopf wachsen zu lassen. 😉 Legen Sie sich einfach eine gut sichtbare Macke oder ein sonst unverwechselbares Kennzeichen zu.

Zum Beispiel war das Markenzeichen des Aktionskünstlers Joseph Beuys sein Hut, beim Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele ist es sein roter Schal.

Bekannt machen kann man sich durch Networking und Social Media. Das sind großartige Plattformen, um sich als Marke und Experte zu positionieren. Ausgezeichnete Instrumente, die ich von Anfang an vielfätig nutzte.

bekannter Malermeister

Interview mit Werner Deck, dem wohl bekanntesten Malermeister in den sozialen Netzwerken

Bundesweit bekannt

Werner Deck hat sich bundesweit einen Namen gemacht

Gute leistung

Beste kundenorientierte Social Media Werbung im Web

Urlaubsrenovierung

Der netteste Maler

Werner Deck

Der internetteste Malermeister Deutschlands

malerdeck

Bei malerdeck brummt der Server

Förster & Kreuz

Förster & Kreuz: Einer der pfiffigsten Unternehmer den wir kennen! Unbedingt lesen: Unser Gespräch mit Werner Deck

Durch meinen Expertenstatus hielt und halte ich auch seit vielen Jahren erfolgreich Vorträge, wodurch die Bekanntheit meiner “Marke ICH” weiter steigt (Vorträge alter Blog, Vorträge neuer Blog). So war ich z.B. nach der Bewertung aller Vorträge, beim Deutschen Franchiseverband, bester Vortragsredner.

Vortragsredner Werner Deck

Beste Bewertung mit 1,6

Schon immer hatte ich die Vision, gemeinsam mit gleichgesinnten Partnern, am Markt eine starke Malermarke zu etablieren. Bereits 1984 gründete ich deshalb das erste und bis heute erfolgreichste Franchise-System im Bereich Maler: Opti-Maler-Partner.

Opti-Maler-Partner

Starkes Logo für eine starke Marke: Opti-Maler-Partner

Opti-Maler-Partner ist DIE starke Maler-Marke. Malerarbeiten, Tapezierarbeiten, Bodenbelagsarbeiten. Opti-Maler-Partner sind freundlich, pünktlich, höflich, zuverlässig, preiswert  und sauber. Erstklassige Maler finden Sie bei Opti-Maler-Partner.

Sowohl für meine Unternehmensstrategie, als auch für mein visionäres Franchise-System, erhielt ich viele Preise und Auszeichnungen. Für mein vielfältiges soziales Engagement, wurde mir 2011 das Bundesverdienstkreuz verliehen. Die Preise und Auszeichnungen:

  • 1987 “Deutscher Handwerkspreis” des Wirtschaftsmagazins ´impulse´.
  • 1991 “EKS-Management-Preis” der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
  • 1993 “Höchste Marktreife” von Opti-Maler-Partner durch Wirtschaftsmagazin “Chef”
  • 1997 Im Wirtschaftsmagazin “Chef” unter den 40 leistungsstärksten Franchise-Systemen
  • 1998 Dritter Platz in der Franchise-Geber-Hitliste, Bereich Handwerk
  • 1999 Zweiter Platz in der Franchise-Geber-Hitliste, Bereich Handwerk
  • 1999 Zweiter Platz beim Innovationswettbewerb, Deutsche Verlagsanstalt
  • 2003 Auslese der Besten, „Fünf Schleifen“ bei/von „Faszination Handwerk“
  • 2005 Auslese der Besten, „Fünf Schleifen“ bei/von „Faszination Handwerk“
  • 2005 Dritter Platz Heimdienste und Instandhaltung der TOP 500 Franchise Europe, dem ersten und umfassendsten europäischen Franchise-Ranglistenverzeichnis
  • 2006 Platz 37 der 100 erfolgreichsten Franchise-Systeme, Wirtschaftsmagazin “impulse”
  • 2011 „Handwerkerseite des Jahres“, Blog malerdeck
  • 2011 Titel „Mister Social Media des Handwerks“
  • 2015 Auszeichnung/Aufnahme als „Member der ETHIK SOCIETY“

Sie sehen, es ist doch eigentlich gar nicht so schwer, mit Visionen und der richtigen Strategie, eine “Marke” zu werden.

Natürlich war das auch bei mir kein gerader Weg zum Ziel. Es gab selbstverständlich Irrungen und Wirrungen, Fehler und Enttäuschungen.

Aber mit Konsequenz und Beharrlichkeit, verfolgte ich meine Visionen und ließ mein Ziel nie aus den Augen. Auch bei mir galt der alte Spruch: „Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt.“ Oder, wie der Volksmund sagt: „Von nichts kommt nichts!“

Deck mit hut

Die Marke ICH, Werner Deck. Auch ein Hut, steht mir gut!

Begleitet haben mich auf meinem konsequenten Weg auch Neid und Missgunst. Das kann ich gut ertragen, nicht mein Problem. Ebenso wurden und werden viele meiner Ideen, auch meine Strategien, kopiert, leicht abgewandelt und von den Plagiatoren als eigene Ideen und Strategien ausgegeben. Trittbrettfahrer stehen aber immer auf unsicherem Boden und das Original ist allemal besser als die Kopie.

Dazu zitiere ich gerne Susanne Anderauer:

„Trittbrettfahrer sind der beste Beweis, dass man erfolgreich ist.“

Dazu gibt es auch jede Menge Literatur. Ein aus meiner Sicht sehr gutes Buch zum Thema ist: “Die Marke ICH” von Conrad Seidl und Werner Beutelmeyer.

Marke ich

Die Marke Ich: So Entwickeln Sie Ihre Persönliche Erfolgsstrategie

Merken

Merken

Kategorie:

Am 5. Juli 1963 begann ich meine Malerlehre

Erstellt am 5. Juli 2017 von
Malerlehre

August 1963

Am 5. Juli 1963, trat ich in das Unternehmen meines Großvaters und Vaters ein und begann meine Malerlehre. Die Firma hieß damals “Alfons und Fritz Deck”. Links ein Bild aus diesen Kindertagen.

Aus dieser Zeit fand ich tatsächlich noch zwei weitere Dokumente. Ein Klassenfoto und meinen damaligen Schülerausweis. 🙂

Werner Deck

Schülerausweis Werner Deck,  von 1964

Klassenfoto

Klassenfoto, Gewerbeschule 1963-1965 in Karlsruhe. Das eingekreiste Milchgesicht: Werner Deck

 

Merken

Merken

Merken

Medienmacher Michael Aschenborn: „Muss mal echt sagen, dass Sie mit Abstand den besten Job im Social-Web machen“

Erstellt am 16. Juni 2017 von

Dieses Kompliment nehme ich gerne entgegegen, lieber Michael Aschenborn. Vielen Dank für Ihre Wertschätzung. 🙂

Herr Aschenborn schreibt auf Google+

„Muss mal echt sagen, dass Sie mit Abstand den besten Job im Social-Web machen, den ich im gesamten Handwerkssektor kenne! Und obwohl der Look von „optimaler Partner“ nicht der zeitgemäßeste ist, ist die Argumentation hinsichtlich Preis, Leistung und Qualität ein totaler Volltreffer für mich! Wenn ich nun auf der Suche nach einem Malerpartner bin, achte ich da drauf.
Allerdings ist die Region Esslingen nicht gut abgedeckt.
Bis zu welcher Entfernung ist es Ihrer Einschätzung nach sinnvoll, überhaupt anzufragen? Ein 1,5h Stunden entfernt sitzender Maler wird doch bestimmt nicht zu vernünftigen Konditionen arbeiten wollen, um hier zwei Räume zu streichen ;)“

Social Media

Mit Abstand bester Job im Social-Web , den ich im gesamten Handwerkssektor kenne!

Merken

Merken

Sebastian Zahn, vom Blog „energieheld“, befragte mich für seine Rubrik „Experteninterview“

Erstellt am 9. Juni 2017 von

Vor ein paar Wochen fragte mich Sebastian Zahn für dieses Interview an. Gerne kam ich seinem Wunsch nach und letzte Woche fand das Interview statt. Hier das Ergebnis. Ein Klick auf die Grafik, bringt Sie zum kompletten Interview auf „energieheld“.

Social Media

Experteninterview Werner Deck

 

Merken

Merken

Wer macht hier Lichtwerbung? Schade, schade, keiner weiß es, keiner kann es erkennen

Erstellt am 7. Juni 2017 von

Heute wieder einmal eine vollkommen sinfreie Fahrzeugwerbung entdeckt. Das Geld für die Fahrzeugbeschriftung ist zum Fenster hinausgeworfen, meine ich. Nur auf den Fahrzeugseiten kann man ganz miniklein einen Firmennamen erkennen. Vorne und hinten nur die Tätigkeit, aber leider keinen Firmennamen. 🙁

Fahrzeugbeschriftung

WER, bitteschön, macht Lichtwerbung?

Es stimmt mich traurig und ich finde es immer wieder erstaunlich und sehr schade, welche Chancen Handwerker mit so einem Auftritt vergeben, leider.  🙁  Was sind das nur für Agenturen/Beschriftungsprofis? 🙁

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Es war mal wieder Zeit zum Einkaufen. Männer können das auch ;-)

Erstellt am 30. Mai 2017 von

Auch Männer können das, (fast) alleine Klamotten einkaufen. 😉 Zur abrundenden Sicherheit, hatte ich aber doch eine kleine Hilfestellung dabei. Dazu ganz unten mehr. Ort des Geschehens war gestern Nachmittag Stober´s Herrenmode, in der Herrenstraße in Karlsruhe.

Herrenmode

Der Ort der Handlung: Stober´s Herrenmode in Karlsruhe

Beratung

Roland Stober, bei seiner engegierten und kompetenten Beratung

Hemden

Guter Vorschlag, gute Wahl

Anzug mit Krawatte

Gefällt mir, passt

Karton Armani

Was verbirgt sich in diesem Karton? Roland Stober lüftete das Geheimnis

Beobachtung

Hier gibt es noch mehr ausgefallene Dinge zu sehen

Ausmessen

Es muss schließlich alles genau passen

Sekt

Kleine Erfrischung zwischendurch

Jacket

Außergewöhnlich ist meine Lieblingsfarbe 😉

attraktives Hemd

Weiße Hemden habe ich ja schon genug 😉

Ledergürtel

Damit nichts verrutscht und alles hält

Das hätte nun nicht unbedingt noch sein müssen 😉

Lieber Roland, an dieser Stelle noch einmal vielen Dank für Deine Geduld, vor allem aber für Deine erstklassige Beratung! 🙂

Keine besondere Hilfestellung bei der Klamottenauswahl war Wolfgang Krink. 😉 Dafür machte Wolfgang aber die besonders wunderbaren Fotos! Vielen Dank für Deine untestützende Begleitung, lieber Wolfgang. 😉

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Auf Facebook erst angefreundet und mich danach mit Werbung belästigt

Erstellt am 29. Mai 2017 von

Ein Ding, das unmöglich und sehr schlechter Stil ist. Eine Person freundete mich auf Facebook an. Da wir viele gemeinsame „Freunde“ hatten, nahm ich die Freundschaftsanfrage an.

Kurz darauf erhielt ich Emailwerbung und einen Anruf dieses Herrn. Darauf reagierte ich jeweils nicht. Nun erhielt ich heute erneut eine Emailwerbung, die ich wie folgt beantwortete:

Belästigung

Erst auf Facebook „anfreunden“ und mich danach mit Werbung belästigen

Gleichzeitig blockierte ich den Herrn auf Facebook. 🙁

Merken

Merken

Merken

Das Handwerk schafft sich ab? Gibt es eine Revolution? Nein, bestenfalls ein laues Stürmchen im Wassergläschen

Erstellt am 12. Mai 2017 von

Um es vorweg zu nehmen: Zu diesem Thema habe ich einen gänzlich anderen Lösungsansatz, als ihn Alexander Baumer in seinem Beitrag beschreibt.

Kalkulation

Alexander Baumer: Das Handwerk schafft sich ab! Selbstzerstörung vom Feinsten…

In seinem aufsehenerregenden und vielbeachteten Beitrag “Das Handwerk schafft sich ab! Selbstzerstörung vom Feinsten…”, schrieb sich mein Malermeisterkollege Alexander Baumer seinen aufgestauten Frust von der Seele.

Dabei geht es Alexander Baumer um das alltägliche Preisunterbieten und die unwirtschaftlichen Billigangebote der Malerkollegen, durch das sich das Handwerk, so Baumer, letztlich selbst abschaffe.

Diese Billigmentalität und das gegenseitige Preisunterbieten, möchte Alexander Baumer gerne ändern. Sein Credo:

“Nur zusammen können wir etwas erreichen! Wir sind das Handwerk. Wir sind die Wirtschaftsmacht in Deutschland! Ohne uns geht nichts! Starten wir die Revolution!”

Revolution?

Vollkommen anderer Lösungsansatz

Alexander Baumer erhielt von zahlreichen Kollegen uneingeschränkte Zustimmung und er erreichte mit seinen Thesen eine breite Öffentlichkeit. Die richtige Bestandsaufnahme von Baumer und seine Analyse kann ich voll unterstreichen.

Was ich allerdings sehr stark bezweifle ist, dass sich an der beschriebenen Situation auch nur das Geringste im Handwerk ändern wird. Warum?

Als ich so jung wie Alexander Baumer war (lang, lang ist´s her 😉 ), hatte ich genau die selben Empfindungen, Gedanken und Ideen. Sehr schnell stellte ich allerdings zwei Dinge fest:

  1. Diesen Zustand beklagten schon ganze Generationen von Malermeistern vor mir.
  2. Die “Kollegen”, die es betrifft, sind beratungsresistent, schlecht ausgebildet, uneinsichtig und/oder alles zusammen.

Mein gesamtes Unternehmerleben, höre ich diese immer wieder gleichen Botschaften. Das wiederholt sich offensichtlich von Generation zu Generation. Das Thema ist sicher so alt, wie das Handwerk selbst. Hat sich deshalb irgend etwas im Handwerk in diesem Sinne geändert? Ich sage: Nein!

Maler

Der „Abschaffer“

Was ist eigentlich so schlimm daran, wenn das Handwerk sich selbst abschafft? Es schaffen sich doch nur diejenigen Handwerker/Handwerksbetriebe selbst ab, die, wie das Kaninchen vor der Schlange, bewegungslos erstarren.

D.h., untätig bleiben und dann vom Markt verschwinden. So findet automatisch eine Marktbereinigung statt und die “schlechten” Handwerksbetriebe verschwinden von selbst von der Bildfläche.

Aus welchem Grund sollen eigentlich erfolgreiche Handwerksunternehmer den Rest der Handwerkerschaft besser und erfolgreicher machen?

Das wäre doch so, als würden z.B. ALDI, AMAZON, MEDIA MARKT, H & M, SATURN, TENGELMANN, DM-DROGERIE MARKT, GLOBUS, ROSSMANN, IKEA, C & A, BAUHAUS usw. usw., den Niedergang des Einzelhandels der jeweiligen Branche beklagen und ein Programm zu dessen Rettung auflegen. Auf diese Idee kommt doch nun wirklich niemand!

Verzweiflung

Altgesellenregelung?

Zudem hat das Handwerk selbst, bzw. seine Vertreter und Vertretungen (gemeinsam mit der Politik), ganz entscheidend zu der von Alexander Baumer beschriebenen Situation beigetragen.

So z.B. mit der Altgesellenregelung. Danach darf sich ein Geselle selbstständig machen, wenn er eine Tätigkeit von mindestens sechs Jahren, davon vier in leitender Stellung, nachweisen kann.

Ein Meister geht ein Jahr oder länger in Vollzeit zur Meisterschule. Dabei werden bekanntlich vermittelt und geprüft:

Teil I:

  • Meisterprüfungsprojekt und ein darauf bezogenes Fachgespräch
  • Situationsaufgabe

Teil II:

  • Handlungsfeld 1 Technik und Gestaltung
  • Handlungsfeld 2 Auftragsabwicklung
  • Handlungsfeld 3 Betriebsführung und Betriebsorganisation

Teil III:
Schriftliche Prüfung in den drei Handlungsfeldern

  • Grundlagen des Rechnungswesens und Controllings
  • Grundlagen wirtschaftlichen Handelns im Betrieb
  • Rechtliche und steuerliche Grundlagen

Prüfung im Teil IV:

  • schriftliche Prüfung
  • praktische Lehrlingsunterweisung.
Handwerker

Der „Unternehmer“ mit Altgesellenregelung

Ein sich mit der Altgesellenregelung selbstständig machender Geselle, hat von alledem nicht die geringste Ahnung. Keinen blassen Schimmer von z.B. kaufmännischer Betriebsführung oder Kalkulation.

Da muss man sich nicht wundern, zu was für (Dumping-) Preisen Malerarbeiten angeboten werden.

Nach meinen eigenen Erfahrungen bezweifle ich zudem, dass von den Handwerkskammern die entsprechenden Zulassungsvoraussetzungen richtig geprüft werden, bzw. mit den jeweiligen Genehmigungen sehr großzügig verfahren wird.

Beispiel: Einen meiner Gesellen kündigte ich, wegen Schwarzarbeit bei meinen Kunden, fristlos. Nach einigen Wochen sollte ich ihm bescheinigen, dass er vier Jahre in leitender Stellung bei mir gearbeitet hat. Er wollte sich selbstständig machen.

Die Bestätigung erhielt er von mir nicht. Weder bei mir, noch sonst irgendwo, hat dieser Geselle jemals vier Jahre in leitender Stellung (was ist das eigentlich?) gearbeitet. Trotzdem erhielt er von der Handwerkskammer die Genehmigung und “bereichert” seither als offizieller Malerbetrieb die Handwerkslandschaft. 🙁

Derartige Beispiele gibt es sicher zuhauf.

In Deutschland gab es 2016 ca. 41.300 Maler- und Lackiererbetriebe (Quelle: Statisa). Die durchschnittliche Betriebsgröße betrug 2013 ca. 4,7 Mitarbeiter (Quelle Bundesverband Farbe). Oder anders gesagt: Der ganz überwiegende Teil der Betriebe sind Klein- und Kleinstbetriebe, mit nur wenigen Mitarbeitern.

Da muss mir bitte einmal jemand erklären. Wo um alles in der Welt, kann ein Malergeselle in einem Klein- oder Kleinstbetrieb in leitender Stellung tätig sein?

Dazu kommt, dass man sich in den zulassungsfreien Gewerken, wie z.B.

  • Holz- und Bautenschutz und
  • Raumausstatter

ohne größeren Aufwand und weitere Kenntnisse, selbstständig machen kann. Beide Gewerke sind deshalb bei Malergesellen zur Selbstständigkeit “sehr beliebt”. Ausgeführt werden dann allerdings Malerarbeiten, zu denen diese Firmen nicht berechtigt sind. Überprüfung und Sanktionen durch die Handwerkskammer? Fehlanzeige!

Prüfung

Prüfung durch Handwerkskammer? Fehlanzeige

Zusätzlich gibt es ganze Heerscharen von Hausmeisterfirmen (sog. Hausmeisterservice), die ebenfalls Malerarbeiten ausführen, ohne dazu berechtigt zu sein. Siehe dazu den Artikel in der MAPPE, vom 06.10.2014.

Auch hier, Überprüfung und Sanktionen durch die Handwerkskammer? Fehlanzeige!

Es ist nicht nur das Handwerk, das sich selbst abschafft, sondern auch die Grauzone der handwerksähnlichen und nichthandwerklichen (Hausmeisterservice) Betriebe.

In der Gesamtsumme all dieser Betriebe, steckt ein ganz erhebliches Potential von unqualifizierten und kenntnislosen Billiganbietern. Alle zusammen, sind in ihrer Vielzahl für die von Alexander Baumer beschriebene Situation mit verantwortlich.

Kalkulation und Betriebswirtschaft sind für die von Alexander Baumer beschriebenen “Kollegen” unbekannte Fremdwörter. “Kalkuliert” wird von diesen „Unternehmern“ nach folgendem Schema:

“Bei meinem letzten Angebot habe ich € 5,00 je Quadratmeter angeboten und den Auftrag nicht erhalten. Bei diesem Angebot, nehme ich für den Quadratmeter jetzt € 4,50, dann wird es mit dem Auftrag schon klappen.”

Dumm

Die Dummen sterben nicht aus

Da auf Besserung und/oder Einsicht zu hoffen, ist m.E. ein unerfüllbarer Wunschtraum. Hier gilt für mich das deutsche Sprichwort:

“Die Dummen sterben nie aus.” Die Dummen sind in diesem Fall die Betriebe, die, weil unqualifiziert und unwissend, glauben, alleine mit einem billigen Preis überleben zu können.

Wie also könnte die Lösung lauten? Nach Alexander Baumer soll eine Revolution helfen. Revolution von was? Darauf kann man weder hoffen, noch kann man daran glauben. Ich jedenfalls nicht!

7A-Strategie

Außerordentlich angenehm auffallend anders als alle anderen!

Der bedeutend bessere Lösungsansatz ist für mich ebenfalls ein deutsches Sprichwort:

“Hilf Dir selbst, so hilft Dir Gott.”

Oder, wie der Schweizer Politologe und Gesundheitsökonom Dr. rer. pol. Gerhard Kocher sagt:

“Hilf Dir selbst, sonst hilft Dir keiner.”

Für mich hat das immer bedeutet, sich auf die eigenen Fähigkeiten und Stärken zu konzentrieren und diese ständig weiter auszubauen.

Natürlich gab und gibt es Kollegen, mit denen man sich vertrauensvoll austauschen und voneinander lernen kann. Das ist sinnvoll und wichtig. Aber mehr nicht.

Wettbewerb

Warum soll ich meinen Wettbewerb schlau machen?

Also noch einmal die Frage: Warum soll ich meinen Wettbewerb besser und schlauer machen, zumal der das gar nicht will? Darauf habe ich keine vernünftige Antwort.

Die durchaus löbliche, aber m.M. nach erfolglose, Absicht von Alexander Baumer, möchte ich an nachstehendem Beispiel anschaulich machen.

Wie schütze ich mein Haus oder meine Wohnung am besten vor einem Einbruch?

Dafür gibt es zwei theoretische Möglichkeiten:

  1. Ich versuche alle Einbrecher dieser Welt, zumindest die in Deutschland und dem angrenzenden Ausland, zu erreichen, um sie mit guten Argumenten von ihrem schändlichen Tun abzuhalten und dauerhaft zu überzeugen, künftig auf Haus- und Wohnungseinbrüche zu verzichten.
  2. Ich konzentriere mich auf mein Haus oder meine Wohnung und schütze die mit einer Alarmanlage und/oder einbruchhemmenden Einrichtungen vor einem Einbruch.

Nun mag jeder selbst entscheiden, was das Machbare, das Sinnvolle und das Erfolgreiche sein wird, mit dem ich einen Einbruch bei mir verhindere.

Ein anderes Beispiel wäre ein erfolgreicher Spitzensportler (z.B Sprinter oder Leichtathlet) und sein Trainer. Dieser Athlet mit seinem Trainer, konzentriert sich auf sich, seine Stärken und Fähigkeiten, baut sie weiter aus, um am Ende auf Platz eins auf dem Siegerpodest zu stehen. Er schaut allenfalls nach noch erfolgreicheren Athleten, um sich etwas abzuschauen. Warum soll dieser Athlet seine Wettstreiter schlauer und stärker machen?

An das oben genannte Sprichwort “Die Dummen sterben nie aus” anknüpfend, will ich noch eine Lebensweisheit meiner 91-jährigen Lieblingstante zum Besten geben. Sie sagte mir schon vor langer Zeit: “Ein Gescheiter kann einen Dummen verstehen, ein Dummer aber einen Gescheiten nicht.”

Energie einsetzen

Wo setze ich meine Kraft und Energie ein?

Die von Alexander Baumer ausgerufene „Revulotion“, erinnert mich an den ebenso erfolglosen Kampf von Don Quijote gegen die Windmühlen.

Jeder Handwerksmeister/Unternehmer, auch Alexander Baumer und seine “Mitrevolutionäre”, muss für sich selbst entscheiden, ob und wie viel Energie und Aufwand er in die vermeintliche Aufklärung der angesprochenen “Problemhandwerker” investieren will.

Dabei muss sich jeder Unternehmer ebenso die Frage stellen, ob er die dafür notwendige Energie, den ideellen und zeitlichen Aufwand, nicht besser in sein eigenes Fortkommen und in das eigene Unternehmen investiert.

Darum meine Empfehlung:

Billige und dumme Wettbewerber nicht beachten, wir können sie nicht ändern. Stattdessen:

Hilf Dir selbst, sonst hilft Dir keiner!

Empfehlung

Meine Empfehlung: Hilf Dir selbst, sonst hilft Dir keiner

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Alte Masche – neue Masche. Facebook-„Freund“ hat ein tolles Geschäft, das privat besprochen werden muss

Erstellt am 10. Mai 2017 von

Bei Facebook die Freundschaftsanfrage eines gewissen Anthony Peters erhalten. Profil angesehen, nichtssagend, aber eine Reihe gemeinsamer Freunde. Testhalber, schon nichts Gutes ahnend, die Anfrage bestätigt.

Fake-Profil

Der angebliche Anthony Peters

Drei oder vier Tage später, erhielt ich von Herrn Peters diese Nachricht:

Fake

Herr Peters hat ein tolles Geschäft für mich

Google-Übersetzung:

Es gibt einen Business-Vorschlag, den ich für Sie habe, ich glaube, Sie könnten daran interessiert sein, Antwort zurück mit Ihrer MAIL ADDRESS, damit ich Sie mit kompletten Details in einem privateren Gespräch kontaktieren kann.

Klar, ein Fake-Profil 🙁 und somit einer der vielen Betrüger 🙁 , die so unterwegs sind. Ob da noch jemand darauf hereinfällt?

Facebook gemeldet und blockiert. 🙁

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Schlagwörter: , ,
Kategorie:

Das gefällt mir sehr gut! Hornbach wirbt mit der einfachen Wahrheit: „Wer Rabatte gibt, war vorher zu teuer.“

Erstellt am 5. Mai 2017 von

Eine wahre Tatsache, mit der Hornbach aktuell Plakatwerbung macht. Das finde ich ganz großartig. Sagt doch auch der Volksmund so treffend:

Rabatt und Skonto lass Dir sagen,
wird vorher immer draufgeschlagen!

Kein Rabatt bei Hornbach

Die ungeschminkte Wahrheit: „Wer Rabatte gibt, war vorher zu teuer.“

Das entspricht voll und ganz unserer Philosophie. Dazu schrieb ich vor längerer Zeit den Blogbeitrag:

„Ein schönes Beispiel, dass Rabatte und Nachlässe dauerhaft nicht funktionieren. Mit „20% auf alles“ sicher in die Pleite.“

Merken

Merken

Merken

Den Last-minute-Packstress kennt fast jeder. So entkommen Sie ihm: Packfreude statt Packstress

Erstellt am 1. Mai 2017 von

Auch wenn nur eine Minderheit unter den Urlaubern Last-minute-Reisen bucht – den Last-minute-Packstress kennt fast jeder. So entkommen Sie ihm:

Warum eine Checkliste unverzichtbar ist

Der simplify-Generaltipp gegen Pleiten, Stress und Pannen beim Packen: eine Checkliste!

  1. Sie vergessen nichts.
  2. Sie packen damit gezielter und schneller.
  3. Sie können schon Tage vorher nebenbei mit den Vorbereitungen beginnen und alles abhaken, was Sie bereits zurechtgelegt haben.
  4. Sie müssen sich nicht ständig mit Ihrem Partner absprechen („Hast du schon …“).
  5. Geht Ihr Koffer verloren, erleichtert Ihnen die Liste die Meldung an die Versicherung.

simplify-Tipp: Erstellen Sie Ihre Checkliste am PC, damit Sie sie vor jeder Reise neu ausdrucken können. Eine gute Vorlage: urlaubs-checkliste.de.

Koffer packen

Die Urlaubs-Checkliste von Jörg Eidam. Die Checkliste, dank der nichts im Koffer fehlt

Damit Sie die ausgefeilte Liste Ihren eigenen Bedürfnissen anpassen können, kopieren Sie die Tabelle in ein leeres Word-Dokument und wandeln sie in eine Liste um. Wie das genau geht, hängt von Ihrer Word-Version ab – googeln Sie „Tabelle in Text konvertieren“ plus Ihre Word-Version.

Lassen Sie Ihr Zuhause daheim

Wenn Sie Maßarbeit leisten müssen, um alle Gepäckstücke im Kofferraum unterzubringen, oder am Flughafen ein saftiger Gewichtszuschlag fällig ist, schlägt das auf die Urlaubslaune. Versetzen Sie sich in Gedanken an Ihren Urlaubsort, stellen Sie sich Ihre Aktivitäten vor, und streichen Sie von Hand alles von Ihrer Packliste, was Sie dafür nicht brauchen. Wenn Sie beim Einpacken etwas nur „für alle Fälle“ mitnehmen: Lassen Sie es zu Hause! Im Falle eines Falles können Sie am Urlaubsort ein paar T-Shirts von Hand waschen, zusammen mit den Rädern Fahrradhelme ausleihen oder sich mit zusätzlicher Lektüre versorgen.

simplify-Tipp: Stärken Sie Ihre Packdisziplin, indem Sie vor dem Herrichten der Dinge festlegen, welche Koffer Sie mitnehmen. Geben Sie jedem Familienmitglied sein eigenes Gepäckstück und damit sein Platzkontingent.

Kniffe Kofferpacken

Tipps und Tricks beim Packen

Alles griffbereit

Oft unterschätzt: Der zeitliche Aufwand fürs Einpacken. Räumen Sie in Ruhe und nach einem festen System ein. Denn wenn Sie wissen, wo sich alles befindet, können Sie nach Ihrem Aufbruch jederzeit Ihre Reservebrille oder den Kulturbeutel mit den Tabletten herausfischen, ohne den ganzen Koffer zu durchwühlen. Besonders nützlich bei Urlauben mit häufigem Quartierwechsel („Leben aus dem Koffer“).

simplify-Tipp: Nutzen Sie für besseren Überblick und Zugriff die Unterteilungen, die Ihr Gepäckstück zur Verfügung stellt. Bietet Ihr Koffer zu wenig davon, unterteilen Sie ihn selbst mithilfe von Aufbewahrungstaschen („Koffer-Organizer“). Die lassen sich auch nutzen, um in engen Unterkünften Ordnung zu halten. Marktführer ist Eagle Creek mit seinen Pack-itProdukten.

Knicke und Krumpeln vermeiden

Jeder weiß: Schwere Sachen gehören nach unten. Aber sobald Sie Ihren Koffer schleppen oder ziehen, ist nicht mehr der Kofferboden unten, sondern die Seite, die dem Griff gegenüberliegt. Bringen Sie dort also die schwersten Stücke (Waschbeutel, Bücher) unter. Sie möchten im Urlaub nicht nur im legeren Freizeitlook erscheinen? Dann falten Sie Hemden und Blusen so, dass der Kragen innen liegt. Knicke in Hosen vermeiden Sie, indem Sie die entlang der Bügelfalte zusammenlegen und dann zunächst so in den Koffer legen, dass die Hosenbeine abwechselnd links und rechts über den Kofferrand hängen. Darauf stapeln Sie Wäsche und Oberteile, um am Schluss die Hosenbeine einzuschlagen.

simplify-Tipp: Vermeiden Sie es, in letzter Minute noch das eine oder andere Stück für die Reise zu bügeln! Ist im Stoff noch Restfeuchtigkeit, sind Knitterfalten vorprogrammiert.

Die simplify-Alternative
Rollen Sie Ihre Kleidung, statt sie zu falten. Legen Sie Hosen, Röcke, Blusen, Hemden mutig aufeinander, und rollen Sie diese zu einer oder mehreren dicken Würsten zusammen, die Sie übereinandergestapelt im Koffer oder in der Tasche verstauen. Sie werden überrascht sein, wie glatt die meisten Stücke die Rollkur überstehen – und wie viel hineinpasst.

simplify-Tipp: Feine Tücher oder Schals wickeln Sie um eine leere Küchenpapierrolle, die Sie mit Socken o. Ä. vollstopfen.

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub
Ziehen Sie daheim beim Kofferauspacken Bilanz: Welche Dinge haben sich als überflüssig erwiesen (nicht nur wegen des unerwartet kühlen oder warmen Wetters)? Was haben Sie vermisst?

Flugticket

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub

simplify-Tipp: Bauen Sie nicht darauf, dass Sie sich nächstes Jahr noch erinnern können. Überarbeiten Sie Ihre Liste lieber sofort am PC. Nehmen Sie immer wieder zu viel in den Urlaub mit? Dann streichen Sie einzelne Einträge nicht einfach, sondern fügen Sie der Liste Kommentare hinzu („Keine Jeans nötig, für kühle Abende genügt Zip-off-Hose“). Sehen Sie das nicht als lästige Arbeit, sondern wecken Sie dabei Ihre Vorfreude auf Ihre nächste Reise.

Autorin: Dr. Ruth Drost-Hüttl

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage.

Weitere Tipps zum Thema: Stressmanagement beim Verreisen, einfacher unterwegs: Ferien und Geschäftsreisen ohne Stress

Merken

Merken

Merken

Merken